Andrea Giuseppucci im Eataly München

Im Temporary Restaurant des Eataly München ist von Anfang Mai bin 30. Juni Andrea Giuseppucci’s Gastro-Konzept „Le mie Marche“ zu Gast.
Seit Andrea Giuseppucci’s Restaurant „La Gattabuia“ dem verheerenden Erdbeben im Oktober 2016 zum Opfer fiel entwickelte er das Konzept zu „Le mie Marche“.
Mit dem der 24-Jährige die Liebe zur Tradition seiner Heimat und deren Küche weitertragen möchte.

Modernisierte, traditionelle Gerichte aus der Region Marken stehen auf der Karte, dazu ein täglich wechselndes Tagesgericht.

Als Überraschungsgast kam am ersten Abend auch Mario Gamba vorbei um das folgende Menü serviert zu bekommen:

Als Gruß aus der Küche kam Carbonaraespuma mit Guinciale, sowieso ein Liebling, da braucht es keine Nudel zur Eiercreme mit Parmesan und Schweinebackenstreifen.

Als Vorspeise wurde Tintenfischsalat mit blauem Blumenkohl und schwarzem Knoblauch-Chip serviert.

Zum sehr kernig gekochten Risotto mit gegrillter Paprika (es wird überlegt, das Risotto für das deutsche Publikum etwas weicher zu kochen. Für mich braucht es das nicht…) waren die rohen Scampi eine ideale Ergänzung, die etwas Süße gab.

Riso Ciurgo, eine feinste Reiscreme, die ich noch nie gegessen habe und unbedingt machen möchte, so ungewöhnlich und zart. Auf der Reißcreme saß ein extrem knuspriges Wirsingblatt mit etwas Speck.

Der deftigen Hauptgang, Schweinebauch mit Bohnencreme, ist etwas für Fettliebhaber wie mich,
Schweinebauch ist mein Lieblingsstück vom Schwein.

Den Abschluss machte Schokokuchen, Ricottacreme, Kaffeeeis und Merenguechip, ein perfekt abgestimmtes Dessert, dass über eine feine Süße verfügte.

Das Eataly unterstützt das Projektes „Le mie Marche“ und würdigt so einen jungen italienischen Koch und seine Heimat, dem sich hier eine Möglich bietet, auf Tour zu gehen, die erste Station war das Eataly in Turin, dem folgte Mailand und nun München.

Ich danke dem Eataly für die Einladung zu diesem schönen Abend.






1 Kommentar

  • Andrea
    1 Monat ago

    Hallo,

    nach so einer existenz-bedroehnden, besser gesagt existenz-vernichtenden Katastrophe noch auf solche Ideen zu kommen, ist einfach schon toll und ist für ihn wohl auch die einzige Idee und Möglichkeit noch am profesionellen Herd zu stehen. Wünsche mir für ihn und die Gäste der beteiligten Restaurants, daß ihn sehr viele in ihre Küche lassen.

    Das Menü spricht ja für sich selbst, einfach nur lecker.

    Muss aber auch gestehen, dass ich das Risotto auch nicht ganz so gern sooo bissfest habe, wie es dort wohl gekocht wurde. Aussen schön sämig und innen noch etwas mit Biss ist für mich das ideale Risotto.

    So jetzt habe ich Hunger, na bravo.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: