Eine Art von Pasta Sugo Fritta

Ich war viel unterwegs in letzter Zeit und so wurde zu Hause einfach gekocht.
Das simpelste Gericht, das ich seit meiner Kindheit kenne sind gebratene Tomatennudeln.
In Sizilien war ich vor zwei Jahren recht erstaunt, dass ein sehr traditionelle Gericht in dieser Art existiert: Pasta sugo fritta.
Dort wird von einem am Vorabend übrig gebliebenen Tomatensugo-Spaghettigericht eine Art Frittata in der Pfanne knusprig gebraten. Was natürlich in anderer Form mit kurzen Nudeln genauso funktioniert, eben nur nicht so komprimiert.

Meine Mutter hat nie Nudeln mit Tomatensoße gekocht, aber wir hatten gelegentlich Beilagen-Nudeln vom Vortag übrig.
Die sind am besten, weil sie eben schon minimal trocken sind und beim Braten knuspriger werden.
So wird es auch in Sizilien mit den Spaghetti vom Vortag sein.

Bei uns kamen (und kommen noch immer) die Nudeln mit wenig Olivenöl oder Butter in die Pfanne und wurden leicht knusprig angebraten. Dann Tomatenmark in die Pfanne, weiter etwas bräunen, salzen und fertig.

Gab es heute nach langem Mal wieder, zum Frühstück.
Auch sowas aus der Kindheit, gab’s damals auch vor der Schule.

Liebling aus der Kindheit

1 Kommentar

  • Andrea
    1 Monat ago

    Hallo Petra,

    solche Gerichte kommen bei mir immer auf eine spezielle Liste, einfach damit sie nicht vergessen gehen. Wenn ich mal nicht weiss was es geben soll überfliege ich diese Liste.

    Habe sowieso eine Vorliebe Reste anständig weiter zu verarbeiten oder einzusetzen, die ich wohl von meiner Mutter übernommen habe.

    Für dieses Gericht hat man ja immer alles im Haus. Sieht richtig lecker aus, Dein Foto und ist durchaus auch meine erste oder auch letzte Mahlzeit (wenn man nachts hungrig nach Hause kommt). Könnte wei auch mein Mann zum Frühstück aber auch ein blutiges Steak verdrücken. So ein kleines Frühstück wie ein halber Toast mit Marmelade ist mir zu nixig, dann lieber keins zum Tee und ein guter Brunch oder Mittagessen.

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