Gewaltsmärsche durch Paris

Gedicht von Heinrich Heine
Gedicht von Heinrich Heine

Schön war es gestern auf dem Friedhof am Montparnasse. Aber beginnen wir mit dem Abendessen im L’Androise, das im Gegensatz äussert lebhaft war.
Das L’Androise ist ein schickes Bistro mit guter Küche, wo man aber sehr eng am Nachbartisch sitzt. Genaugenommen sitzt man mit den Nachbarn an einem Tisch, denn will einer raus muss der Tisch nach vorne gezogen werden.
So war es gleich geschehen, dass Stoika mit unseren netten Tischnachbarn ins Gespräch kam. Der Herr ist Bürgermeister in Italien, seine Frau hat einen Obstgarten und kocht für ihr Leben gerne Marmeladen ein, aus Quitten, Sauerkirschen, Aprikosen und allem was dort wächst.
Geschmeckt hat es uns allen im L’Androise, ich hatte in Olivenöl und Zitrone marinierte Sardinen, als Hauptgang Schweinekotelette vom Spanferkel mit unglaublich guten Steinpilzen.
Ich weiß auch nicht warum die Steinpilze hier um soviel besser sind als anderswo. Bayerischer Wald klingt ja auch nicht schlecht.
Nur mein Tischnachbar aus Italien war unglücklich mit seinem Schnecken Pie.
Ich sollte dann sagen, was da nicht stimmt und so kam es, dass wir mit unseren Nachbarn getrunken und von den Teller probiert haben.
Die Schnecken haben wir(Stoika und ich) gemeinsam versucht, es war ein sehr gutes Gericht, nur war zuviel Speck drin und von den Schnecken geschmacklich nicht mehr viel übrig. Obwohl viele kleingeschnittene Schnecken im Pie waren.
Ein lustiger, noch nie so erlebter Abend im Restaurant. Und in die Abruzzenstadt können wir auch Mal fahren und vorbeischauen.
Am Cimetiere Montparnasse angekommen dauerte es ewig, bis wir den Eingang gefunden hatten. Dort gibt es eien Plan und wir haben nachgelesen, welche Gräber uns besonders interessieren.
Wir suchten die Gräber von Emile Zola, Stendhal, Sacha Guitry, Heinrich Heine, Madame Recamierund von der Henkersfamilie Sanson und dem Koch Careme. Nebenbei sahen wir noch anderes an monumentalen, schönen oder kuriosen.
Später bei Dehiller habe ich ein Küchenbeil erstanden und einen Teigschaber mit Dehiller’s Aufdruck. Unser Museum und unsere Souveniers.
Und nachdem ich tatsächlich bis 17:00 Uhr nichts gegessen hatte, ich bin ja immer heikel, da und dort will ich nicht rein und Gebäck mag ich nicht. Dafür hat meine Mutter daran viel Spaß und ich schaue es gerne an und probiere manchmal einen Bissen.
Ich bekam dann aber die ersehhnte Suppe in einem japanischen Imbiss, aber ich habe mich ohnehin den ganzen Tag auf die Meeresfrüchteplatte am Abend gefreut.

L'Ardoise
L'Ardoise
Marinierte Sardinen
Marinierte Sardinen
Schweinekotelette mit sagenhaften Steinpilzen
Schweinekotelette mit sagenhaften Steinpilzen
Bodo's Wildlachstatar
Bodo's Wildlachstatar
Huhn mit Reis
Huhn mit Reis
Tim's Garnelenbällchen
Tim's Garnelenbällchen
Eiscreme und Sorbet
Eiscreme und Sorbet
Schokoküchlein
Schokoküchlein
Pudding von Stoika
Pudding von Stoika

Der große Koch Careme
Der große Koch Careme

Schöne Gräber
Schöne Gräber

auf dem Cimetiere de Montmartre
auf dem Cimetiere de Montmartre

Grab Heinrich Heine
Grab Heinrich Heine
Die Henkerfamilie Sanson
Die Henkerfamilie Sanson

Interessante Grabsteine
Interessante Grabsteine

Ein Regisseur
Ein Regisseur

Nijinski Kitsch
Nijinski Kitsch

Schöne Obsttorten in der Rue Lepic
Schöne Obsttorten in der Rue Lepic

Das Schaufenster von E. Dehillerin
Das Schaufenster von E. Dehillerin
Die sagenhafte Entenpresse
Die sagenhafte Entenpresse

Kupfertöpfe
Kupfertöpfe

Mein Küchenbeil und Teigschaber
Mein Küchenbeil und Teigschaber

Interessant, aber zu
Interessant, aber zu

Suppe im japanischen Imbissrestaurant
Suppe im japanischen Imbissrestaurant

2 Kommentare

  • versaillais66
    5 Jahren ago

    Guten Tag,
    die Beiträge auf dieser Seite sind alle so, dass man gedanklich sofort auf Reisen geht und machen alle Lust auf mehr!
    Danke dafür!
    Gruß
    horst

    • Petra
      5 Jahren ago

      Freut mich, vielen Dank! Liebe Grüße Petra

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