Mein letzter Tag in Paris

Es war ein besonders schöner und abwechslungsreicher Tag.
Mittags traf ich eine Freundin aus München im Le Relais de l’Êntrecote
zu Steak Frites und Salat mit Senf-Walnussdressing, irgendwie ein Klassiker
für mich in Paris, wie Steak Tatar.

Anschließend trat ich den Fußmarsch über den Boulevard Saint-Germain zur Place des Vosges an, denn nach der am Vortag besuchten Maison Balzac wollte ich die Maison Victor Hugo besuchen.
Anders als Balzac, der sich ausschließlich für sein Schreiben interessierte,
war Victor Hugo auch Innenarchitekt, Designer und Künstler, wie auch seine große Familie ausschließlich aus Künstlern bestand.
Sein im Exil bewohntes Hauteville House Haus auf der englischen Insel Guernsey möchte ich auch gerne einmal sehen, es waren tolle Fotos davon ausgestellt.
Ein Kochbuch, meine Lieblingssouvenirs, habe ich im kleinen Museumsladen auch gefunden, Les contemplations gourmandes von Florian V. Hugo,
mit einem Vorwort von Alain Ducasse.

Eigentlich wollte ich noch in ein anderes Museum, bekam dann aber die Nachricht, den Tagespreis beim #parisselfierace gewonnen zu haben:
ein Cocktail auf der Terrasse des Mercure Hotels nahe Sacre Coeur.
War zwar nicht der nächste Weg, aber Plan hatte ich keinen wirklichen und ich fahre immer gerne in die Gegend um die Pigalle und steige den Montmartre hoch.
Wo es natürlich touristisch zugeht, aber die Hotelbar mit ihrer Terrasse war ein erholsamer Ort.
Und es finden sich auch noch Bars wie das Colibri Montmartre.
Beim Blick in die Seitenstrasse war schon von weitem zu erkennen, dass sich hier die Nachbarschaft trifft.
Am Tresen war noch Platz, ich habe in meinem Kochbuch geblättert und dazu einige Weine probiert.
Das Colibri überträgt momentan auch die EM, Sitzplätze sind dort auch vorhanden und zu Essen gibt es dort auch etwas (was ich aber nicht probiert habe, die Plat charcuterie sah aber gut aus).

Da am nächsten Tag die Abreise bevorstand bin ich nicht zu spät mit der Metro zurück zum Hotel, es wird sonst gerne immer die letzte….
Und am nächsten Tag hätte ich gerne Klavierspielen können, aber so richtig. Wär doch was am
Gare de l’Est.
Schön war’s Paris, bis zum nächsten Jahr!

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