Pellkartoffeln, Mezzelune und rohe Kalbsleber

Heute Morgen hat mich der Hunger früh aus dem Bett getrieben.
Ich dachte an Rösti, entweder mit Wachtelspiegeleiern oder mit Crème fraîche und Keta-Kaviar.
Wachteleier eignen sich besonders gut wegen ihrer Größe.
Aber mangels Zutaten habe ich mir um 06:00 früh Pellkartoffen mit Käse gemacht.
Mittags hat mir Michel hübsche Blumen vorbeigebracht und gab es vom Nachbarn im Laden Mezzelune mit Wildkräuterfüllung und Parmesan, abends 2 Scheiben rohe Kalbsleber.

Die rohe Leber esse ich seit meiner Kindheit gerne, mein Vater brachte sie immer von seiner im Haus gelegenen Metzgerei in den Laden mit.
Wir haben sie einfach aufgeschnitten und gesalzen/gepfeffert im Nebenraum gegessen.
Bis heute kenne ich nur Metzger die ebenfalls rohe Leber essen.
Und unverändert esse ich immer noch gerne im Stehen.

Rezept

keine Mengenangabe

Pellkartoffeln, Mezzelune und rohe Kalbsleber

  • 4 große halbfest kochende Kartoffeln
  • 1 Becher Crème Fraîche
  • 50 Gramm Keta-Kaviar
  • 50 Gramm Butterschmalz oder Öl
  1. SalzKartoffeln waschen und schälen. Mit einer groben Raspel in eine Schüssel reiben, salzen und etwas ruhen lassen.
  2. In einer großen Pfanne Butterschmalz oder Öl erhitzen und das Backrohr auf 150 Grad vorheizen.
  3. Nach gut 5 Minuten die abgesonderte Flüssigkeit ausdrücken, flache Rösti formen und in das nicht zu heiße Fett einlegen
  4. Bei Keta-Kaviar handelt es sich um den Rogen vom Lachs, er hat eine fast marmeladenartige Konsistenz. Es gibt ihn jeden Supermarkt, aber den besten habe ich vor 2 Jahren in Moskau gekauft und mitgebracht. Als Ersatz kann man Forellen-Kaviar verwenden, der jedoch körniger und knackig ist.
  5. Die Rösti nach und nach goldgelb bräunen, gelegentlich Fett zugeben.
  6. Die fertigen Rösti zum warm halten ins vorgeheizte Rohr geben. Zum servieren: Erst einen Klecks Crème Fraîche auf das fertige Rösti geben, dann einen gehäuften Teelöffel Keta-Kaviar.

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