Ragù alla bolognese
Weil mein Ragù alla bolognese so gut geworden ist werde ich demnächst bald wieder eines machen.
Dann werde ich getrocknete Steinpilze mitkochen, mit einer Prise Muskat würzen und sie dann zu breiten Nudeln wie Tagliatelle oder Pappardelle essen.
Und ein andermal kommt wieder Hühner- oder Kalbsleber hinein, was ich besonders gerne mag, gestern aber nicht im Haus hatte.
Sonst gibt es ja hierzu nicht viel Neues, ausser einer Methode Hackfleisch anzubraten,
die aus Giorgio Locatelli’s Kochbuch “Made in Italy” stammt.
Hier wird das Hackfleisch zum Anbraten in der Pfanne verteilt und ca. 10 Minuten nicht bewegt.
Erst dann wird es gewendet. So zieht es kein Wasser und wird schön krümelig.
Ich verwende kaum Tomatenmark, weil ich es ohne mehr als Ragù empfinde.
Dafür ziehe ich vor dem Servieren nicht zu sparsam Butter unter.
Dazu passt ein frischer, grüner Salat.
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Rezept für vier Personen
Ragù alla bolognese
500 Gramm gemischtes Hack
1 Zwiebel
1 große Karotte
2 etwas größere Tomaten
1 Lorbeerblatt
0,25 l Rotwein
1 Prise brauner Zucker
Schwarzer Pfeffer
Salz
Olivenöl
Zwiebel und Karotte kleinschneiden.
Tomaten kurz in heisses Wasser tauchen, abschrecken, entkernen, schälen und filetieren.
Die Tomatenfilets in Stücke schneiden.
Olivenöl in einer Pfanne auf mittlerer Hitze erwärmen und das Hackfleisch darin verteilen.
Nun das Fleisch ca. 10 Minuten braten ohne es in der Pfanne zu bewegen. Erst dann wenden und von der anderen Seite braten.
Das Hackleisch dann mit einem flachen Schaber auseinanderdrücken, so dass es zerkrümelt.
Das Hackfleisch soll dabei nur leicht bräunen.
Bei dieser Methode zieht das Fleisch kein Wasser und wird schön krümelig.
In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen, den Braunen Zucker leicht karamellisieren, dann die Karotten und die Zwiebel zugeben.
Alles leicht anschwitzen, dann Tomaten zufügen.
Mit dem Rotwein ablöschen, Alkohol verkochen lassen und mit heißem Wasser aufgießen.
Hackfleisch zugeben und alles ca. 2 Stunden leicht simmern lassen.
Dabei erst nach einer Stunde Kochzeit das Lorbeerblatt mitkochen lassen.
Nach der Kochzeit die Flüssigkeit reduzieren, dann erst salzen und pfeffern.
Wer einen intensiveren Tomatengeschmack wünscht kann 2 EL Tomatenmark gleich zu Beginn mit dem Gemüse anschwitzen.
Und ich brate gerne separat 100 Gramm fein geschabte Hühner- oder Kalbsleber an, die ich dann mit dem Hackfleisch zusammen in den Topf gebe.
Und ich mag Butter in der Soße, 2 EL, die ich am Ende unterziehe.
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Ich bin Petra Hammerstein, zwischen den Mahlzeiten führe ich unseren Familienbetrieb, das Antiquariat Hans Hammerstein in der Münchener Türkenstrasse. Mein Interesse gilt dem Essen und vom Mut anderer möchte ich erfahren.










