Lasagne al ragù – Semplice!
Bechamélsauce: Zwei Töpfe auf dem Herd bereitstellen. In einem Topf 1 l Milch auf mittlerer Hitze erwärmen. Die Milch sollte es so heiß werden, dass sie beinahe zu kochen beginnt. Während dessen in einem anderen Topf bei schwacher Hitze die Butter vollständig schmelzen lassen. Das Mehl in die Butter einstreuen, mit dem Schneebesen verschlagen und darauf achten, dass keine Klümpchen entstehen. Topf von der Flamme nehmen. Nun die heiße Milch in einem Guss zu dem Mehl-Buttergemisch geben und geduldig weiter rühren (circa 10 Minuten), bis sich alles verbunden hat und die Sauce eindickt. Mit Salz und Muskat abschmecken. Sugo al Ragù: Olivenöl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln, Karotten und Sellerie hinein geben und bei schwacher Hitze 3 Minuten lang anbraten. Hackfleisch und Schinken dazugeben und weitere 3 Minuten garen lassen. Salzen und pfeffern. Mit dem Rotwein ab löschen. Dann die Tomaten hinzufügen. Auf kleiner Flamme rund 30 Minuten vor sich hinsimmern lassen. Zwischendurch umrühren. Das Ragout ist fertig wenn sich alle Zutaten verbunden haben und ei sähmig-aromatischer Sugol entstanden ist. Lasagneblätter: Für eine Lasagne braucht man hausgemachten Pastateig. Das getrocknete fertig Produkt aus dem Supermarkt wird einen zwangsläufig enttäuschen, wenn man das frische kennt. Zu Herstellung von Lasagneblättern rollt man den Pastateig so dünn wie möglich aus und schneidet ihn in Rechtecke von der halben Größe der Backform, in diesem Buch verwende ich Formen von 35×25 cm Größe, für die Lasagneblätter wären also 25×18 cm günstig. Werden sie noch nicht sofort verarbeitet, deckt man sie in der Zwischenzeit mit Klarsichtsfolie ab, um sie so vor dem Austrocknen zu schützen. Pastateig: Hartweizengries auf einem Nudelbrett oder einer sauberen Arbeitsfläche ausschütten. Eine Mulde in die Mitte drücken und die Eier hineinschlagen. Kneten. Der Teig ist fertig wenn der nicht mehr an der Arbeitsplatte, den Fingern oder an den Händen klebt und sich seidenglatt, aber noch feucht anfühlt. Ist er noch klebrig, etwas Gris unterkneten. Ist er zu trocken und weist Risse auf, noch ein Ei dazugeben. Hat er die ideale Konsistenz wird er zu einer kompakten Kugel geformt. Man kann jetzt entweder sofort verarbeiten oder luftdicht in Klarsichtsfolie gewickelt für einige Stunden im Kühlschrank aufbewahren Die Lasagne: Die hausgemachten frischen Lasagneblätter etwa 2 Minuten in kochendes Wasser geben, mit der Schaumkelle herausheben und kalt abschrecken. Nicht zu viele auf einmal in das kochende Wasser geben, damit sie nicht zusammenkleben. Den Boden der Auflaufform mit Béchamelsauce bestreichen. Eine Schicht Lasagneblätter darauf anordnen. Mit der Suppenkelle so viele Ragout darüber schöpfen, so dass die Lasagneblätter vollkommen bedeckt sind. Dann Béchamelsauce darauf verteilen, anschließend mit Parmesan bestreuen. Diese Lage mit einer zweiten Schicht Lasagneblätter bedecken, danach Ragout, Béchamelsauce und Parmesan darüber geben und immer so weiter machen bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Die Lasagne sollte mindestens vier Lagen umfassen. Die letzte Schicht besteht aus Lasagneblättern, Béchamelsauce, Ragout und Parmesan. Die Lasagne maximal 20 Minuten im Ofen auf 200° um Luft vorgeheizten Ofen backen, bis der Käse an ihrer Oberfläche goldbraun geworden ist. Aus dem Ofen nehmen und zehn Minuten ruhen lassen, dann auf den Tisch bringen.
Portionen Vorbereitung
6Personen 1Stunde
Kochzeit Wartezeit
1 Stunde 1Stunde
Portionen Vorbereitung
6Personen 1Stunde
Kochzeit Wartezeit
1 Stunde 1Stunde
Zutaten
Nudelteig
  • 300Gramm Hartweizengries
  • 3 Eier
Für 700 ML Béchamelsauce
  • 1Liter Milch
  • 60Gramm Mehl
  • 60 Gramm Butter
  • 1Prise Salz & Muskat
Sugo al ragú
  • 400Gramm Rinderhackfleisch
  • 400Gramm geschälte Tomaten aus der Dose mit Saft
  • 1Stück Zwiebelfein gehackt
  • 1Stück Karotteklein gewürfelt
  • 1Stange Stangensellerieklein gewürfelt
  • 100ml Rotwein
  • 50Gramm roher Schinkenklein gewürfelt
  • 3EL Olivenöl
  • Salz & Pfeffer