Strammer Max

Strammer Max
“Strammer Max” ist auch so ein auf Speisekarten ausgestorbenes Gericht. Weshalb ich wohl schon lange keinen mehr gegessen habe und er aus meinem Gedächtnis verschwunden war.
Vielleicht liegt es auch daran, dass die Kneipen, in denen es einen solchen deftigen Imbiss gibt, auch immer weniger werden. In München zumindest.
Einfache Bierkneipen, nicht zwingend Stehausschanken (da gibt es ja meistens gar nichts zu Essen), wo der Wirt am Abend ein Gericht gekocht hat und noch einen Imbiss im Angebot hatte.
Mein “Strammer Max” war kleiner und eine Resteverwertung.
Einige übrige Wachteleier, roher Schinken, in Scheiben geschnitten und kleingeschnitten, auf Schwarzbrot mit Butter.
Die üppigere Version bestand immer aus gewürfelten, rohen Schinken mit einem Hühnerspiegelei.
![]() Wachteleier |
![]() Schinken kleinschneiden |
![]() Butterbrot damit belegen |
![]() Wachteleier braten |

In Happen zerteilt

Ich bin Petra Hammerstein, zwischen den Mahlzeiten führe ich unseren Familienbetrieb, das Antiquariat Hans Hammerstein in der Münchener Türkenstrasse. Mein Interesse gilt dem Essen und vom Mut anderer möchte ich erfahren.






