Trotter Gear

Nachdem ich von dem Markt mit 5 Kilo Schweinefüßen und Ohren nach Hause gekommen bin suchte ich nach einer Lösung diese Menge zu verarbeiten. Ich mag sie ja gerne im Sauerkraut, aber nicht in diesem Umfang.

Da fiel mir Fergus Henderson’s Trotter Gear ein.
So konnte ich 3 Pfoten zu einer mir neuen Sülze verarbeiten, der Rest meines Einkaufs kam ins Sauerkraut.

Das Fleisch mit dem Sud habe ich in eine kastenförmige Plastikform gefüllt und in den Kühlschrank gestellt.

Die entstandene feste Sülze lies sich leicht stürzen und in Scheiben schneiden. Und so wie eine Sülze gegessen werden.

Den restlichen Sud habe ich in Weck-Gläser gefüllt, mit Klemmen verschlossen, auf den Kopf gestellt und abkühlen lassen.

Ebenfalls zu Sülze geworden kann der Sud wieder erwärmt wie ein Fond verwendet werden, zum Beispiel für Eintöpfe, wie Cassoulet.
Wo auch das Fleisch der Schweinefüße zugefügt werden kann.

 

 

Rezept

keine Mengenangabe

Trotter Gear

  • 3 Schweinepfoten
  • 1 kleine Knoblauchknolle
  • 1 große Karotte
  • 1 großer Lauch
  • 1 Stangen Sellerie
  • 2 Zwiebeln
  • 1 kleine Petersilienwurzel
  • 2 Lorbeerblätter
  • Brühe zum Aufgießen (Gemüse, Huhn oder Rind)
  • 0,5 l Portwein
  • Pfefferkörner
  • Salz
  • Öl
  • 1 Einwegrasierer
Die Schweinefüße waschen und falls noch Haare daran sind mit einem Einwegrasierer rasieren. Den Ofen auf 180° vorheizen. Die Schweinefüße in Wasser für einige Minuten kochen und herausnehmen. Das Wasser wegschütten. Die Füße mit den Kräutern, Gewürzen und dem Gemüse in eine hohe Reine legen. Mit der Brühe und dem Portwein aufgießen. Aufkochen lassen, für 3 Stunden ins Rohr schieben und gegebenenfalls aufgießen. Nach 3 Stunden fällt das Fleisch von den Knochen. Die Schweinefüße aus dem Sud nehmen und so abkühlen lassen, dass das Fleisch von den Knochen gepult werden kann. Abpulen, den Sud durch ein Sieb abgießen und abschmecken. Dabei gut salzen, wie bei normaler Sülze ist der Geschmack ausgekühlt weniger intensiv. Das Fleisch wieder in den Sud legen und in Gläser abfüllen.

5 Kommentare

  • Petra
    7 Jahren ago

    Hat mich auch gewundert, aber der Portwein gleicht das aus.
    Ich habe ein bisschen mit dem Salz gespart, und ich bin auch immer etwasvorsichtig mit den Gewürzen und Kraeutern. Aber hier braucht man nicht sparsam sein, es verträgt auch gut Thymian.

  • 7 Jahren ago

    Wie wunderbar! Schon der Name hat mich neugierig gemacht.
    Was mich wundert, ist dass gar keine Säure dazukommt; Portwein hat ja nicht viel davon.

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