Auf der Wiesn in Poschner’s Hühnerbraterei

Prost bei Poschner

So bekamen wir erst das Hendl mit Kartoffel-Gurkensalat und Selleriesalat, die Ente wurde noch am Spieß gelassen und 10 Minuten später gebracht. Die Entenbrust war zart und schön lebrig im Geschmack, das Hendl fest im Fleisch und auch die Salate waren gut.

Mein erster Wiesnbesuch in diesem Jahr führte mich gestern direkt in die Hühnerbraterei Poschner.
Bodo wünschte sich vor seiner heutigen Abreise noch eine knusprige Ente und Hähnchen mit Kartoffelsalat. Um 21:00 waren schon viele auf dem Heimweg und im Zelt war es nicht mehr voll.

So war auch unsere freundliche Bedienung offen für den Wunsch nach einer sehr braun gebratenen Ente. Bei Hochbetrieb hat man für sowas keinen Sinn und man bekommt regelmäßig die Antwort „Bei uns san olle resch“. Was verständlich ist, denn man kann keine Unterschiede beim servieren machen und alle warten auf ihr Essen. So bekamen wir erst das Hendl mit Kartoffel-Gurkensalat und Selleriesalat, die Ente wurde noch am Spieß gelassen und 10 Minuten später gebracht. Die Entenbrust war zart und schön lebrig im Geschmack, das Hendl fest im Fleisch und auch die Salate waren gut.
Der Vorteil beim besuch den kleinen Geflügelbratereien besteht darin, dass man hier mit etwas Geduld meistens noch einen Platz bekommt und am Tisch Ruhe beim Essen ist.

In der kleinen Haxenbrauerei dagegen ist mehr los, dort spielt auch eine Band.

Bei Poschner gibt es Hacker-Pschorr Bier, das sehr süffig und voll im Geschmack ist. Danach sind wir noch ins Hofbräuhauszelt, dort herrschte schon Aufbruchstimmung aber wir haben noch eine letzte Maß bekommen. So hatten wir einen direkten Vergleich zwischen 2 verschiedenen Wiesenbieren. Das kommt so gut wie nie vor, da man das Zelt normalerweise nicht wechselt oder was bei der üblichen Überfüllung überhaupt nicht möglich ist.
Das Hofbräubier ist nicht so dicht und etwas heller, aber wie alle Wiesenbiere sehr gut. Mir schmecken sie jedenfalls alle.


Am Heimweg ging es noch zum Hasenschießen an die Schießbude und vorbei an Auslagen mit Haxen und Schweinskopf.

Ich bin Petra Hammerstein, zwischen den Mahlzeiten führe ich unseren Fami­lien­betrieb, das Antiquariat Hans Hammer­stein in der Mün­chener Türkenstrasse. Mein Interesse gilt dem Essen und vom Mut anderer möchte ich erfahren.

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