Ein Spaziergang über Valencias Mercado Central

Ich bin früh in Valencia gelandet und so war es wunderbar, dass der Mercado Central noch geöffnet war, von dem wir zwei Minuten entfernt wohnten.

Das hieß: Austernfrühstück, noch etwas für zwischenduch einkaufen wie Brot, feine eingelegte Fische und Tomaten für einen Salat, und vielleicht vor einem Stadtrundgang noch bevor der Markt schließt, etwas Schinken essen.



Für Fisch und Schalentiere sollte man etwas früher dran sein, diese Stände schließen als erstes.


Auch an Architektur gibt es viel zu bewundern in der Halle, ein modernistisches Gebäude aus Eisen, Glas, Keramik und Stein mit Buntglasfenstern und einer Kuppel in der Mitte, die mit ihren Fenstern die Halle erhellt.


Lebhaft geht es auf dem Markt zu, aber er ist nicht überlaufen, es sind vorwiegend Einheimische beim Einkaufen unterwegs.





Gewürze, Fleisch, Wurst und Schinken, Käse, Fisch, Schalentiere, Geflügel, Gemüse und Obst, Brot, Süßigkeiten und Wein, das Angebot ist riesig und wie immer ist es schade, dass im Urlaub nicht gekocht wird.


Aber einiges habe ich doch gekauft, für’s Frühstück oder für einen Imbiss nachmittags : eingelegte Sardellen und Vorspeisen, Schinken, Tomaten, Süßes, Wein und Geschenke.




Kandierte Orangen sind ein besonders schönes Mitbringsel, bei mir kam noch eine riesige Tomate in den Koffer.

Paellapfannen gibt in allen Größen, eine Pfanne für 2 Personen passt auch in den Koffer und die Pfannen sind toll für andere Ofengemüse. Das Emaille lässt sich auch besonders leicht spülen. Aber warum nicht auch mal eine Paella zu Hause selbst zubereiten? Safran, geräucherten Paprika und Reis dazu gäbe es ebenfalls auf dem Mercado Central.


- Montag bis Samstag: 07:30 to 15:00
- Geschlossene Tage: Sonntag, Feiertage


Nachdem es am zweiten Tag aufgehört hatte zu regnen machte ich mich auf in die Stadt und besuchte das Centro de Arte Hortensia Herrero.





Die Sammlung von Hortensia Herrero ist im ebenso sehenswerten Palacio Valeriola aus dem 17. Jahrhundert untergebracht. Gezeigt wird zeitgenössische Kunst, unter anderem die Werke von Georg Baselitz, Alexander Calder, Eduardo Chillida, Andreas Gursky, David Hockney, Anish Kapoor, Anselm Kiefer oder Roy Lichtenstein. Joan Miró und Antoni Tàpies.


David Hockney’s Videoinstallation (2010-2011) „The Four Seasons, Woldgate Woods“
Abends ging es ins „La Sastreria“, ein modernes, unkompliziertes Fischlokal.


Frittierte Fischbällchen, Austern und elegante Sardellen zur Vorspeise,


Seeteufel in cremiger Soße, Fischspieß mit fruchtiger Soße und Crunch als Hauptgang.


Unkompliziert auch der Wein: Mocen, Rueda, ein frischer Verdejo, der zu allem schmeckte. Hat uns gut gefallen dort.
Die Tage in Valencia waren privat bezahlt und in keiner Weise gesponsert.
Viele Tips zu Valencia finden sich auch auf: