Penne alla Carbonara auf dem Campo di Fiori

6. September 2010
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Penne alla Carbonara
Penne alla Carbonara

Zum deutschen Kaffee gab es am Vormittag auf der Terrasse meiner Freunde das römische Gebäck aus der Bäckerei in Tivoli, das Simona am Vortag gekauft hatte.

Gebäck nach antiken, römischen Rezepten
Gebäck nach antiken, römischen Rezepten

Täschchen gemacht aus einer Art Strudelteig, gefüllt mit Ricotta, Nüssen, Sultaninen und Honig.
Ein Gebäck wie gemacht für meine Mutter, es enthält alles was sie mag (und ich nicht): Sultaninen, Mohn, Honig und Nüsse.
Gut fand ich sie trotzdem, so stelle ich mir den grundsätzlichen Geschmack der Rezepte aus dem Kochbuch des Apicius vor.
Mittags, nach einer kleinen Tour durch die Stadt, bestellten wir Penne Carbonara im gleichnamigen Restaurant auf dem Campo di Fiori.
Udo mag eigentlich nur Spaghetti alla Carbonara, das muss man aber im La Carbonara bei der Bestellung erwähnen. In der Karte stehen Penne, was ich interessant fand.
Sie sind sehr gut dort, mit sehr knusprig gebratener Guanciale.
Für mich gab es noch Lammbries vom Grill.

La Carbonara Campo dei Fiori
La Carbonara Campo dei Fiori

Lammbries vom Grill
Lammbries vom Grill

Sonntags findet dort kein Markt statt, der Platz war leer und ich konnte die Statue des Giordano Bruno fotografieren, der dort am 17.Februar 1600 als Ketzer verbrannt wurde.
Das Denkmal wurde vom Freimaurer-Großmeister und Bildhauer Ettore geschaffen, ihr Fuß ist einer meiner liebsten Plätze für einen kleinen Imbiss bestehend aus meinen Einkäufen auf dem Markt oder im nahe gelegenen Feinkostladen Roscioli.
Der Markt findet von Montag bis Samstag statt und ist einer der schönsten Roms, wo Gemüse, Blumen, Gewürze, Fleisch und Fisch angeboten werden.

Giordano Bruno
Giordano Bruno

Weiter haben wir noch den Petersdom besichtigt, ich musste an César Ritz denken der beim Anblick des Inneren der Kirche meinte: „Das wäre ein großartiger Speisesaal“.
Die Engelsburg ist immer schön, ich mag Burgen und Festungen besonders.
Auf dem Dach unter der Bronzestatue des Erzengels Michael hat man einen schönen Blick über die Stadt, man sieht bis zu den Hügeln und nach Tivoli.

Auf dem Dach der Engelsburg
Auf dem Dach der Engelsburg
Modell Engelsburg
Modell Engelsburg

Zum Frühstück möchte ich jetzt Eis bei Giolitti, auf dem Campo di Fiori wollen wir Guanciale kaufen und abends geht es ins Ghetto ins „RISTORANTE AL POMPIERE“.
Ich freue mich besonders auf
Carciofi alla Giudea, frittierte Artischocken, die sehr unansehnlich sind aber fantastisch schmecken. Und hoffentlich gibt es Puntarelle.

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