Prosciutto Toscano DOP – Finocchiona IGP – Olio Toscano IGP – Pecorino Toscano DOP – So begegnen wir ihnen in Restaurants

Ob als „Tagliere di salumi e formaggi“ oder als Zutat in Gerichten, wir hatten bei verschiedenen Restaurantbesuchen Gelegenheit, alles zu probieren.
Vor unserer Reservierung um 20:00 Uhr in der „Locanda Il Paradiso“ im winzigen und hübsch herausgeputzten Dorf Chiusure bei Asciano/Siena war noch Zeit für einen Spaziergang durch das Dorf und einen kurzen Barbesuch. In Chiusure gibt es ein paar hübsche Läden und auch die Bar di Borgo Santo ist empfehlenswert.

Die Locanda il Paradiso ist eine charmante und traditionelle Trattoria, die bodenständige Gerichte serviert.


Hier gibt es als „Antipasto“ traditionell eine „Tagliere di salumi e formaggi“.

Neben anderen typischen Vorspeisen wie Crostini und Artischocken liegen Prosciutto Toscano und Pecorino Toscano in verschiedenen Reifegraden auf dem Brettchen.




Zum Primo Piatto: ich habe mich bei jedem Restaurantbesuch für die Pasta mit Ragù di Cinghiale entschieden, denn immer wird das Ragout anders zubereitet, hier mit einer kräftigen Rosmarinnote.


Mit dem Chianti Classico DOCG Berardenga von Fèlsina 2022 macht man weder zum Wildschweinragout noch zum Cinta Senese in Umido mit Artischocken was falsch.


Zum Schweinefleisch gab es Karde als Beilage, ein Gemüse nah verwandt mit der Artischocke und geschmacklich ähnlich, eine schöne Kombination.


Zum Abschluss noch ein Stück Kuchen oder Cantuccini mit Vin Santo, schön war’s!


Nicht rustikal, sondern stilvoll, ebenso charmant und gemütlich ist es im „Cum Quibus“ in San Gimignano, einem der besten Restaurants in der Toskana.


Mitten in der Altstadt gelegen, werden hier klassische Produkte verarbeitet und Rezepte der Region modern interpretiert.


Zur Begrüßung kommt der Spumante Brut Metodo Classico von Cotarella ins Glas.


Pecorino bestimmt hier die wunderbare Vorspeise: eine leichte Käsecreme mit Eigelb und Trüffel, auch hier passt der Spumante perfekt.


Wieder bestellt: ein „Ragù di Cinghiale“, hier sehr kräftig im Geschmack mit intensiver, reduzierter Soße.

Der Zwischengang: toskanische Schweinerippchen mit Schwarzkohl und Kartoffelpüree.

Der Hauptgang: die mit Finocchiona gefüllte Wachtel, die zeigt, dass die Finocchiona nicht nur auf der Aufschnittplatte schmeckt, sondern sich für feine Rezepte eignet.

Den Abschluss machte ein Tiramisu, die Weinbegleitung „Arillo Poggio Croce Chianti Classico Riserva DOCG“ war perfekt zu allen Fleischgängen.


Wie auch das vom Consorzio mitgebrachte Olio Extra Vergine di Oliva Toscano IGP, das sich ebenso in allen Fleischgängen wiederfand.




Ebenso mitten in der Altstadt gelegen ist das warm und rustikal eingerichtete Ristorante Perucà. Die Küche ist authentisch-toskanisch mit einem kreativen, modernen Touch.


Auf der Karte finden sich neben Klassikern auch modernere Gerichte oder interpretierte regionale Gerichte.


Über die Pappa di Pomodoro und das Carpaccio mit Trüffel kommt immer etwas Olivenöl.


Und wieder ein Wildschweinragout mit Pici, hier sind die hausgemachten Nudeln besonders dick gerollt, was ich bei Pici besonders gerne mag.

Die unkomplizierte Weinbegleitung: Poderi del Paradiso Chianti Colli Senesi Riserva, 100 % Sangiovese. mit Nuancen von Leder, Walderdbeeren und angenehmen Tanninen.


Zurück geht es spät abends wieder durch die Altstadt von San Gimignano.



In San Gimignano gibt es viele hübsche, kleine Lebensmittelgeschäfte mit Schinken, Salami, Trüffel und anderen Spezialitäten, wie auch nette Bars, die Crostini, Schinken, Salami und Käse servieren, dazu natürlich auch den passenden Wein.


Vor der Abreise gehen wir eine „Tagliere di salumi e formaggi“ bei „Gustavo Mescita Vini Enoteca.Salami“ essen, Schinken, Käse und eingelegte Antipasti, liegen zur Auswahl in der Theke.


Dazu gegrillte Gemüse und das typische ungesalzene toskanische Weißbrot.


Auf dem Rückweg wurden an der Piazza Duomo dicke Bratwürste und Scheiben vom Schweinebauch gegrillt, daneben rösteten auf einem rustikalen Holzkohleofen golden glänzende Kastanien.


Nur waren wir schon satt und mussten weiter, ich hätte sehr gerne noch eine Bratwurst gegessen…


Schön war es in San Gimignano, es gibt viel zu sehen: Kirchen und ein Kloster mit Gemälden großer Maler, Kunstgalerien, darunter die berühmte Galleria Continua und natürlich die mittelalterliche Architektur mit den Geschlechtertürmen. Der historische Stadtkern ist seit 1990 Teil des UNESCO Kulturerbes.


Ich danke Projekt Gusto und den beteiligten Konsortien für die Einladung zu dieser Recherchereise.