Eier mit grüner Soße

Petra Hola-Schneider postet seit März auf ihrem Blog Holla-die-Kochfee unter dem Motto
„Fitter Freitag“ Gastrezepte befreundeter Blogs.

Gefragt ist ein vegetarisches Rezept, das schnell gemacht und keine Kalorienbombe ist.

Ich darf auch dabei sein und steuere eine Lieblingsspeise bei.
Mit dem Frühling beginnt die Zeit der Kräuter und so auch die der grünen Soße.
Den Kräuterbund dafür bietet dann der Gemüsehändler an, aber oft habe ich ihn auch
schon im Supermarkt gefunden.
Besonders schön ist es, den Bund selbst zu mischen: Kerbel, Sauerampfer, Kresse, Borretsch,
Pimpinelle, Schnittlauch und Petersilie kann hier nach Vorliebe gewichtet werden.
Ich mag etwas weniger Petersilie und mische gerne Estragon unter.

Das Gute an der grünen Soße ist auch, dass sie im Kühlschrank einige Tage hält,
weshalb ich immer mehr mache.
Bei größeren Mengen gebe ich das gehackte Ei nur in den Teil der Soße, der sofort gegessen wird.
Sollte es am nächsten Tag nur Pellkartoffeln geben muss kein Ei drin sein.
Am übernächsten Tag vielleicht mit Spargel? Dann kann wieder frisch ein klein geschnittenes
hartes Ei untergemischt werden.

Wenn es nicht vegetarisch sein soll:
einen Esslöffel Mayo pro Person untergerührt schmeckt sie besonders gut zu Fischfilet,
das natur oder gebacken sein kann, sie ersetzt so die Remoulade.
Oder zum Roastbeef. Schmeckt mit Mayo natürlich auch zu Eiern, aber ist dann halt nicht
mehr so „fit“.

In der Grillsaison darf sie ebenfalls nicht fehlen: zu Gemüse als Dip, zum Fleisch oder zu gebratenen Garnelen.
Dann aber immer ohne dem Ei.

Morgen ist Bauernmarkt in der Au, Kerbel gibt es auch noch, da mache ich wieder grüne Soße.
Wobei das Ende der Kerbelzeit nie das Ender der grünen Soße ist……

 

 

 


Eier mit grüner Soße
Eier mit grüner Soße
Rezept drucken
Portionen Vorbereitung
4 Personen 10 Minuten
Kochzeit
25 Minuten
Portionen Vorbereitung
4 Personen 10 Minuten
Kochzeit
25 Minuten
Eier mit grüner Soße
Eier mit grüner Soße
Rezept drucken
Portionen Vorbereitung
4 Personen 10 Minuten
Kochzeit
25 Minuten
Portionen Vorbereitung
4 Personen 10 Minuten
Kochzeit
25 Minuten
Zutaten
  • 1 große Bund gemischte Kräuter für grüne Soße
  • 300 Gramm Sauerrahm
  • 2 EL Joghurt
  • 2 dicke EL Creme fraîche
  • 1/2 TL mittelscharfer Senf
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Salz
  • 1/2 TL Zucker (am besten Kokosblüten- oder weißen Rohrzucker)
  • 8 Stück hartgekochte (10 Minuten) Eier Größe M
  • 12 Stück kleine Kartoffeln
Portionen: Personen
Anleitungen
  1. Kartoffeln waschen und im Kartoffeldämpfen garen oder in Wasser garkochen.
  2. Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, Eier anstechen und 10 Minuten kochen. Die fertigen Eier kalt abschrecken und schälen.
  3. Kräuter waschen und trockenschütteln.
  4. Die groben Stiele abschneiden und die Kräuter mit einem scharfen Messer sehr fein schneiden. 2 EL geschnittene Kräuter zum Anrichten beiseite stellen.
  5. 2 der gekochten Eier halbieren, die Eigelbe durch ein Sieb streichen und das Eiweiß in feine Würfel schneiden.
  6. Kräuter mit dem kleingeschnittenen Eiweiß und dem durchgesiebten Eigelb, dem Sauerrahm, Crème fraîche, Joghurt, Senf, Zitronensaft, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen und abschmecken.
  7. Restliche Eier halbieren, Kartoffeln schälen.
  8. Jeweils ca. 3 EL Soße auf jeden Teller geben, je 3 halbe Eier aufsetzen und 3 kleine Kartoffeln auf jeden Teller legen.
  9. Eier und Kartoffeln salzen, alles mit den übrigen Kräutern bestreuen und servieren.
Dieses Rezept teilen

2 Kommentare

  • Scholz
    1 Woche ago

    Hallo, Hallo! Die „Griiiiii Soß'“ kann man zwar fertig kaufen, aber da ist viel Petersilie drin. Auch gut sind die 8 gemischten Kräuter aus der Tiefkühltheke. Wir mixen die Soß‘ noch auf! Super!!!!!

  • Andrea
    2 Wochen ago

    Hallo Petra,

    bei uns gibt es die Kräuter für die berühmt Frankfurter grünen Sauce ja in einem Papierbündel sogar mit aufgedrucktem Rezept. Es gibt hier wie so oft bei Kühenthemen geteilte Meinungen, mit oder ohne Ei drin, manchen ist zu viel Petrsilie in der Mischung enthalten, andere sind völlig gegen maschinellem Hackwerkeinsatz sondern machen es in feiner Kleinarbeit auf einem Brett mit Wiegemesser oder grossem Lieblingsmesser.

    Das Frankfurter Schnitzel ist ein paniertes Schweineschnitzel mit der grünen Sauce als Beigabe. Die grüne Sauce wird hier im Frankfurter Raum auch sehr gern auch am Freitag statt dem obligatorischen Fisch zu gekochtenhalben Eiern gegessen.

    Bei uns ging es früher auch immer Mittwochs fleischlos zu, zur Freude von uns Kindern eben süss, wie Milchreis, Reibekuchen, Pfannkuchen, Griessbrei, mehr fällt mir dazu nicht ein. Und Freitags natürlich immer Fisch, bei uns im Norden ja auch kein großes Problem.

    Versuche mich gerade zu erinnern wie die Speisenfoge war, Samstags wurde immer was besonderes nach dem Kinderputzdiensten usw. am Abend bereitet. Sonntags der Sonnatgsbraten am Mittag, zumindest seitdem mein Opa mit in unserem Haushalt lebte. So wurde der Speiseplan auch ganz natürlich abwechselungsreich.

    Grüne Sauce werde ich auch mal wieder auf unseren Speiseplan setzen.

    Gruss und danke für diese Inspiration

Einen Kommentar abgeben

ähnliche Einträge