Fiakergulasch


Auf Anhieb kam mir die Kombination Gulasch, Spiegelei und Wiener Würstchen seltsam vor.
Anderseits: ein Spiegelei macht alles besser, auch ein Spiegelei zum Beuscherl ist klasse, wenn sich das vielleicht auch komisch anhört.
Bei Wiener Würstchen kommen mir generell bei allen Kombinationen Bedenken, ausser mit Linsen-, Kartoffel- oder Erbsensuppe bzw. Eintopf.
Einem Würstelgulasch etwa kann ich wirklich nichts abgewinnen.

Ich bin ja umgezogen und im Haus befindet sich ein österreichisches Restaurant, dort steht das Fiakergulasch als Standardgericht auf der Karte.
Und so wollte ich es ausprobieren, das Rezept dazu stammt aus „Das große Sacherkochbuch“, was ich sehr schätze.

Es war umwerfend, wie halt alles mit Spiegelei!
Besonders gut aber auch das gegrillte Wiener Würstchen, „Einspänner“ genannt, mit der Essiggurke. Im Kochbuch wird noch Paprikasalat dazu serviert.
Den gab’s bei mir nicht, denn den kann ich wirklich nicht ausstehen, auch wenn alle meine vorangegangenen Zweifel völlig weggewischt waren.

Mit einem eiskalten Bier: so ein Fiakergulasch ist ein absoluter Traum!

Fiakergulasch
Rezept drucken
Portionen Vorbereitung
4 Personen 10 Minuten
Kochzeit
2 Stunden
Portionen Vorbereitung
4 Personen 10 Minuten
Kochzeit
2 Stunden
Fiakergulasch
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Portionen Vorbereitung
4 Personen 10 Minuten
Kochzeit
2 Stunden
Portionen Vorbereitung
4 Personen 10 Minuten
Kochzeit
2 Stunden
Zutaten
  • 800 Gramm Rindergulasch von der Wade
  • 800 Gramm Zwiebeln
  • 80 Gramm Schweinefett
  • 40 Gramm Paprika Edelsüß
  • 2 Stück Knoblauchzehen
  • 1 Spritzer Essig
  • 1 TL Kümmel zerstossen
  • 1 TL Majoran
  • 1 TL Tomatenmark
  • Salz
  • 4 Stück Eier
  • 4 Stück Wiener Würstchen
  • 4 Stück Cornichons etwas größere
  • Öl zum Braten
Portionen: Personen
Anleitungen
  1. Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden.
  2. Knoblauchzehen schälen, halbieren, den Keim entfernen und fein zerquetschen oder pressen.
  3. Das Schweineschmalz in einem ausreichend großen Topf erhitzen.
  4. Die Zwiebelringe im heißen Schweineschmalz goldgelb dünsten, dabei immer wieder rühren (ca. 10 Minuten).
  5. Sind die Zwiebeln goldgelb das Paprikapulver zugeben und „paprizieren“, heißt: im Fett anbraten und anschließend ablöschen. Das geschieht mit dem Essig und einem Schuß Wasser.
  6. Kurz aufkochen lassen, dann die Fleischwürfel salzen und einlegen .
  7. Knoblauch, Majoran, Kümmel und Tomatenmark zugeben, umrühren und nicht ganz zugedeckt einköcheln lassen.
  8. Etwas Wasser zugießen, Fleisch und Zwiebeln dürfen aber nicht schwimmen. Wieder halb zudecken und einköcheln, die Prozedur einige Male wiederholen, bis das Fleisch weich ist.
  9. Dabei immer darauf achten, dass das Gulasch nicht anbrennt, sondern die Zwiebeln dabei weichschmoren und eine schöne, mollige Konsistenz annehmen.
  10. Am Ende vor dem Servieren nur soviel Wasser zugießen, dass eine sämige Soße entsteht.
  11. Ist das Gulasch fertig stellen Sie es warm, braten pro Person ein Spiegelei und grillen (oder braten) die Würstchen.
  12. Jede Portion Gulasch mit einem Spiegelei, einem Einspänner und einer fächerartig aufgeschnittenen Essiggurke servieren.
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1 Kommentar

  • Scholz
    2 Monaten ago

    Beim paprizieren aufpassen !!!! Die Paprika darf beim Anbraten nicht bitter werden! Und am Schluß etwas geriebene Zitronenschale darüber geben sagte meine Großmutter! Und dann niederknien zum Anbeten ….

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