Gefüllte Paprikaschoten

(Werbung für Wein) Gefüllte Paprikaschoten gibt es in München in keinem bayrischen Wirtshaus zu bestellen.
Ober umgekehrt: es gibt die Wirtshäuser nicht mehr, die sie früher auf der Speisekarte stehen hatten.
Denn die familiengeführten Betriebe sind fast ausgestorben, in den Brauereigaststätten ist man inzwischen durchgängig recht gut, Aufregendes haben die Menüs aber meist nicht zu bieten.
Und so „normale“ Gerichte wie gefüllte Paprikaschoten, die letztlich mehr Arbeit als gedacht machen, auch nicht.

So machen wir sie selbst und wenn dann gleich viele.
Im Kühlschrank halten Sie einige Tage und lassen sich hervorragend aufwärmen.
Hinterher reicht es wieder für 2 Monate, bis meine Mutter nich fragt, ob wir am Sonntag mal wieder gefüllte Paprikaschoten machen wollen.

Die perfekte Weinbegleitung:
„Unplugged“ aus Rieslingsbox des Weingut Tesch.
Trocken, mineralisch und mit feiner Frucht und Säure.

Die Toten Hosen – Martin Tesch

Noch „unverhunzte“ Wirtshäuser ohne Bayernkitsch:

Gaststätte Grossmarkthalle

Beim Sedlmayr

Merkur.de -Kandlerwirt


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Gefüllte Paprikaschoten
Menüart Hauptspeise
Küchenstil bayrisch, deutsch
Prep Time 45 Minuten
Cook Time 1,5 Stunden
Passive Time 15 Minuten
Servings
Personen
Ingredients
  • 8 Stück Paprikaschoten bunt
  • 400 Gramm Rinderhackfleisch gemischt
  • 1 Tasse Reis ca. 200 Gramm
  • 500 Gramm Zwiebeln
  • 1 kleiner Bund Petersilie
  • 2 Stück Eier
  • 250 ml Brühe
  • 2 EL Paprikapulver rosenscharf
  • 2 Dosen Tomaten stückig
  • 2 Stück Knoblauchzehen
  • 0,2 Liter Rotwein
  • 5 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
Menüart Hauptspeise
Küchenstil bayrisch, deutsch
Prep Time 45 Minuten
Cook Time 1,5 Stunden
Passive Time 15 Minuten
Servings
Personen
Ingredients
  • 8 Stück Paprikaschoten bunt
  • 400 Gramm Rinderhackfleisch gemischt
  • 1 Tasse Reis ca. 200 Gramm
  • 500 Gramm Zwiebeln
  • 1 kleiner Bund Petersilie
  • 2 Stück Eier
  • 250 ml Brühe
  • 2 EL Paprikapulver rosenscharf
  • 2 Dosen Tomaten stückig
  • 2 Stück Knoblauchzehen
  • 0,2 Liter Rotwein
  • 5 EL Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
Instructions
  1. Paprikaschoten waschen. Die Deckel rundum abschneiden und die Schoten entkernen.
  2. Reis nach Packungsanweisung kochen.
  3. Inzwischen die Zwiebeln klein schneiden, in etwas Öl glasig dünsten und abkühlen lassen.
  4. Petersilie putzen und kleinschneiden.
  5. Den fertigen Reis ab Gießen, in eine ausreichend große Schüssel geben und abkühlen lassen.
  6. Hackfleisch, Petersilie, Eier und das Hackfleisch zum Reis geben. Salz, Pfeffer und 1 EL Paprikapulver zu fügen, dann alles gut vermischen und kräftig abschmecken.
  7. Paprikaschoten füllen und die Deckel auflegen. Einen Bräter aussuchen, in den die Paprikaschoten gut nebeneinander passen und gut "sitzen".
  8. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  9. Knoblauchzehen schälen, den Keim entfernen und fein schneiden.
  10. Den Bräter 2 EL Olivenöl erhitzen, die übrigen Zwiebeln mit dem Knoblauch zugeben und alles nochmals anschwitzen. Restliches Paprikapulver zugeben und mit anschwitzen.
  11. Mit dem Rotwein ablöschen und den Alkohol verkochen lassen.
  12. Dosentomaten und die Brühe zufügen und aufkochen. Leicht salzen und pfeffern.
  13. Die gefüllten Paprikaschoten so in die Soße setzten, dass die gut "sitzen".
  14. Deckel auflegen und in den Ofen schieben.
  15. Nach einer Stunde den Deckel abnehmen, noch 30 Minuten im Ofen lassen und so die Soße einköcheln wie auch die Deckel bräunen.
  16. Soße abschmecken und servieren.
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7 Comments

  • Petra Weiser
    5 Monaten ago

    Liebe Petra, hier auch Petra 😉 bin über die Seite von Toni (Mittergars) auf Dich gestoßen. Schön aufgemacht hast Du alles!
    Am Samstag sind wir mal wieder bei Toni und Anna und ich freue mich schon sehr.
    Ich bin auch grad dabei, für Freunde immer mal wieder Events einzustellen, was Kulinarik etc. angeht.
    Ein Tipp: Luisengarten München-Pasing. Nur immer Mi-Fr offen
    Schönen Tag und Gruß, Petra

    • 5 Monaten ago

      Liebe Petra,
      vielen Dank!
      Ich wollte gerne dieses Jahr noch zu Toni und hoffe, ich schaffe es..
      Wo finde ich Deine Tips?
      Liebe Grüße
      Petra

  • Claudio
    8 Monaten ago

    Hallo Petra,
    danke für dieses tolle Rezept, mache ich auch immer wieder gerne, ist einfach lecker!
    Übrigens sehr schöner und interessanter Blog!

    • 8 Monaten ago

      Vielen Dank! Das freut mich sehr.
      Und frohe Ostern wünsche ich!
      Liebe Grüße
      Petra

  • Andrea
    8 Monaten ago

    Hallo Dieter,

    da gebe ich Dir vollkommen recht. Habe einen Lorbeerstrauch im Garten und Minze konnte ich letzte Woche auch schon“ernten“, brauchte ich für die Pudina zu den Samosas, hatte letzte Woche mal (stundenlang) indisch gekocht. Dieser Zeitaufwand lohnt sich immer, finde ich. Werde Deine Empfehlung also mal probieren.

    Gruß aus der momentan kochfreien Zone
    Andrea

  • Dieter Scholz
    8 Monaten ago

    Au ja!!!!! Das ist was feines !!! Im Winter gebe ich fein gehackte Lorbeerblätter , im Sommer Minzeblätter in die Mischung ! Isse türkisch !!! Zum niederknien!
    Überhaupt !!! – die türkische Küche wird leider sehr vernachlässigt! !

  • Andrea
    8 Monaten ago

    Hallo Petra,

    eine sehr gute Idee, dieses Gericht hatte ich auch schon ganz vergessen, obwohl es das erste Gericht war was ich nach dem Auszug in meiner ersten eigenen Küche mit Gasherd gekocht hatte. Die Füllung besteht bei mir allerdings bis heute nur aus Hackmasse und den Reis gibt es dann separat dazu. Eine Füllung mit Reis und Hack verwende ich für meine selbst hergestellten Weinblätter, auch schon Ewigkeiten nicht gemacht.

    Mir gehen nach 6 Monaten Durchkochen echt die Ideen aus. Die Klassiker gehen ja in kürzeren Abständen immer mal wieder, Brathuhn gleich mit Ofengemüse aus dem Backofen, Kürbisauflauf usw.. Das klassische Angrillen haben wir aber auch schon hinter uns. Überhaupt finde ich Gerichte aus dem Backofen ganz toll, alles schön vorbereiten (das dauert natürlich manchmal auch etwas), zu gegebener Zeit einfach in den Ofen schieben. Rausholen, Sauce machen und fertig ist das Essen, einfach herrlich. Die Garzeit nutze ich dann für andere Dinge, meist arbeite ich dann in der Zeit und decke kurz vorher ein.
    Im Garten ist auch schon einiges los, Pfefferminze konnte ich schon ernten, der Salbei war noch etwas zu spärlich für die Kalbsleber, der Rhabarber einfaltet schon seine grünen Blätter. Es geht also schon los.

    Wünsche Dir und allen Lesern, Schreibern und Köchen in diesem Blog einen schönen Frühlingsbeginn und hoffentlich bald ohne die Uhrenverstellerei.

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