Knödelgeheimnis mit Blut-, Leber und Zwiebelwurst von Cornelius


(Werbung) – Worin das so genannte „Geheimnis“ beim Knödelgeheimnis besteht?
Natürlich in der Füllung!

Das Knödelgeheimnis kenne ich aus verschiedenen Skihütten im Salzburger Land.
Gefüllt sind die Kartoffelknödel dort mit Blut- und Leberwurst, in den dritten Knödel kommen Grieben.
Serviert wird das Knödelgeheimnis auf der Hütte, immer mittags, auf Sauerkraut.

Aber es geht auch abendlich: zu deftigen Füllungen schmeckt nämlich ein
Winzersekt oder Champagner ganz hervorragend.
Und das natürlich auch ganztägig.

Etwas festlicher wird der Knödel durch eine etwas dünnere Kartoffelteig-Hülle,
etwas kleiner gerollt und flachgedrückt, mit Röstzwiebeln oben drauf werden die Knödel abendfein.
Ich empfinde es immer als geselliges Gericht, daher empfehle ich es für Adventswochenenden, Weinachten, Silvester oder Neujahr.
Und unbedingt die Sektbegleitung bedenken.

Blutwurst und Sekt, diesbezüglich wurden mir in Barcelona’s „La Xampanyeria“ vor schon einiger Zeit die Augen geöffnet: ab dem frühen Abend ist es dort brechend voll und alle essen im Stehen (mit viel Glück am Tresen) Brötchen.
Belegt mit gebratener Blutwurst (oder Schweinelendchen) mit zwei verschiedenen,
würzigen Soßen.
Dazu bestellt man eine Flasche Cava, trocken, lieblich oder rosé.
Was ausser zur Blutwurst zum Leber- und Zwiebelwurstknödel auch ganz hervorragen schmeckt.

Bisher habe ich die Knödel immer mit frischer, ausgepellter Blut- und Leberwurst gefüllt, was nicht optimal ist.
Grammeln zu bekommen ist hier ohnehin schwierig. Österreich dagegen ist ja das ideale Land der Blunzn.

Als Cornelius Wurstwaren mich um eine Rezeptentwicklung gebeten hat kam mir sofort das Knödelgeheimnis in den Sinn.

Und die Corneliuswürste sind perfekt: die Leberwurst behält die Konsistenz und ist nicht zu fett, die Blutwurst verfügt über den idealen Speckanteil und wird im warmen Kartoffelteig cremig, die Zwiebelwurst ist die Entdeckung für die Fülle!
Übrigens auch auf Brot….

Für die kommenden Feiertage ist das Gericht gut planbar, denn die Würste halten viel länger als frische Blut- und Leberwürste.
Denn natürlich schmecken alle Würste ausserhalb vom Kartoffelteig:
mir persönlich schmeckt die Blutwurst auf einem Brettchen, in Scheiben geschnitten, mit scharfen Senf zu knusprigen Schwarzbrot.
Die Leberwurst am besten auf Bauernbrot, mit einer dünnen Schicht Butter, garniert mit Cornichons.
Und die Zwiebelwurst auf geröstetem Weißbrot.
Dazu schmeckt wie immer: Sekt und Champagner.

Die schnittfeste Blutwurst wäre auch optimal die optimale Raviolifüllung, aber da ginge es endlos weiter mit den Würsten.
Wovon es bei Cornelius noch viele mehr gibt….

Ich danke Cornelius Wurstwaren für die Kooperation, die mir viel Freude gemacht hat.




Knödelgeheimnis
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Portionen Vorbereitung
4 Personen 15 Minuten
Kochzeit Wartezeit
45 Minuten 10 Minuten
Portionen Vorbereitung
4 Personen 15 Minuten
Kochzeit Wartezeit
45 Minuten 10 Minuten
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4 Personen 15 Minuten
Kochzeit Wartezeit
45 Minuten 10 Minuten
Portionen Vorbereitung
4 Personen 15 Minuten
Kochzeit Wartezeit
45 Minuten 10 Minuten
Zutaten
  • 1 Kilo Kartoffeln mehlig kochend
  • 300 Gramm Mehl
  • 1 Stück Eigelb
  • 1 Stück EI M
  • Salz
  • 200 Gramm Blutwurst
  • 200 Gramm Leberwurst
  • 200 Gramm Zwiebelwurst
Sauerkraut
  • 800 Gramm Sauerkraut
  • 2 Stück Zwiebeln je ca. 80 - 100 Gramm
  • 2 Stück Karotten
  • 2 Stück Lorbeerblatt
  • 10 Stück Wacholderbeeren
  • 0,25 Liter Weißwein oder Sekt Trocken
  • 2 EL neutrales Pflanzenöl
Röstzwiebeln
  • 3 Stück Zwiebel je ca. 80 - 100 Gramm
  • 2 EL neutrales Pflanzenöl
  • Salz
Portionen: Personen
Anleitungen
  1. Kartoffeln waschen und in der Schale je nach Größe ca. 20-40 Minuten kochen. Die Kartoffeln sind fertig, wenn sie sich weich stechen lassen.
  2. Gleichzeitig das Sauerkraut zubereiten: Zwiebeln und Karotten schälen und in Würfel schneiden.
  3. In einem Topf das Öl auf mittlerer Stufe erhitzen, Zwiebeln und Karotte darin anschwitzen.
  4. Sauerkraut dazugeben, mit Sekt oder wein aufgießen, Lorbeerblätter und Wacholderbeeren zugeben. Ca. 45. Minuten schwach köcheln lassen. Am Ende nach Geschmack salzen und die Lorbeerblätter entfernen.
  5. Würste auspellen und in kleine Würfel schneiden.
  6. Drei Töpfe für dasKnödelgeheimnis mit je ca. 3-4 Liter Wasser zu Kochen bringen und salzen.
  7. Die gekochten Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen und schälen.
  8. Kartoffeln mit einer Kartoffelpresse in eine Schüssel pressen, Mehl, Ei und Salz zugeben und schnell zu einem lockeren Teig verarbeiten.
  9. In der feuchten Hand kleine Knödel (kleiner als ein Tennisball) formen.
  10. In der Hand flachdrücken und Füllung in der Mitte platzieren (jede Person sollte einen Knödel mit jeweils einer verschiedenen Füllung bekommen. Hand nach oben etwas schließen und die Knödelmasse um die Füllung ziehen und verschließen.
  11. Knödel etwas flachdrücken und nach Füllung getrennt auf eine bemehlte Fläche legen, bis alle fertig geformt sind.
  12. Die Knödel vorsichtig, nach Füllung getrennt, in die drei Töpfe ins leicht köchelnde Wasser einlegen und ca. 25 Minuten köcheln lassen. Das Wasser sollte immer nur leicht simmern.
  13. Nach der Kochzeit die Knödel mit einer Schöpfkelle aus dem Kochwasser nehmen. Pro Person einen Knödel pro Fülle auf das Sauerkraut legen, Röstzwiebeln auf die Knödel geben und servieren.
Röstzwiebeln
  1. Zwiebeln schälen und in feinen Ringe schneiden.
  2. Öl in einer Pfanne auf mittlerer Hitze erwärmen und die Zwiebelringe darin ca. 15 Minuten unter gelegentlichen Wenden hellbraun braten.
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