Krustenbraten vom Schweinebauch


Nach längerer Zeit gab es mal wieder einen Schweinebraten.

Am Rezept habe ich nicht rumgeschraubt, ich mache Krustenbraten
immer auf ähnliche Weise.
Bier kommt in die Soße, beim Schweinenacken Dunkles, beim Schweinebauch Helles.
Ohne Kümmel, wer aber mag kann einen 1/2 TL Kümmelsamen in die Soße geben.
Kümmel gebe ich in den Krautsalat.

Aber die Ofeneinstellung war dieses Mal eine andere: Heißluft.
Was einen Unterschied machte: der Schweinebauch schmeckte nicht
wie normal aus dem Ofen, sondern nach Grillfleisch.
Die Konsistenz war, wie zu erwarten auch etwas anders: etwas trockener,
die Hitze entzieht Feuchtigkeit.
Aber der Bauch verfügt über genug Fett, um das perfekt auszugleichen.
Ober- Unterhitze funktioniert natürlich auch.

Dazu ein Kartoffelsalat, der perfekte Sonntagsbraten.


Krustenbraten vom Schweinebauch
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Portionen Vorbereitung
4 Personen 10 Minuten
Kochzeit Wartezeit
1,5 Stunden 10 Minuten
Portionen Vorbereitung
4 Personen 10 Minuten
Kochzeit Wartezeit
1,5 Stunden 10 Minuten
Krustenbraten vom Schweinebauch
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Portionen Vorbereitung
4 Personen 10 Minuten
Kochzeit Wartezeit
1,5 Stunden 10 Minuten
Portionen Vorbereitung
4 Personen 10 Minuten
Kochzeit Wartezeit
1,5 Stunden 10 Minuten
Zutaten
  • 1 Kilo Schweinebauch
  • 2 Stück Zwiebeln
  • 1 Stück Karotte
  • 1/2 Flasche Helles Bier
  • 2 EL flockiges Meersalz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL neutrales Pflanzenöl
  • 1 TL eiskalte Butter
Portionen: Personen
Anleitungen
  1. Die Haut quadratisch oder rautenförmig einschneiden.
  2. Fleisch rundum mit dem Meersalz einreiben.
  3. Zwiebeln uns Karotte schälen und kleinschneiden.
  4. Das Öl in einem nicht zu großen Bräter erhitzen, die Zwiebeln und die Karotte darin anbraten. Das Gemüse soll eine kräftige Farbe annehmen.
  5. Ofen auf Heißluft bei 180° vorheizen.
  6. Gemüse beiseite schieben und das Fleisch mit der Hautseite nach unten anbraten.
  7. Bier zugießen, Soße pfeffern und Bräter in den Ofen schieben. Die Haut während der ganzen Zeit nicht bepinseln oder befeuchten. Solle sie zu schnell bräunen: mit Alufolie abdecken.
  8. Gelegentlich warmes Wasser zugiessen, so dass das Gemüse immer mit Flüssigkeit bedeckt ist.
  9. Nach ca. 1,5 Stunden (je nach Dicke des Fleischstückes) sollte sich das Fleisch weich stechen lassen.
  10. Eventuell Alufolie entfernen und ca. 10 Minuten die Temperatur auf 230° erhöhen. Jetzt sollte die Kruste schön kross werden, aber Vorsicht, sie wird auch schnell schwarz.
  11. Braten aus den Ofen holen und Ofen ausschalten. Blech unten den Rost schieben und den Braten auf den Rost zum Ruhen legen.
  12. Soße durch ein Sieb passieren und in einen hohen Becher füllen. Mit einem Löffel das Fett abschöpfen (aufheben und für Bratkartoffeln weiterverwenden) und die Soße in einen Topf geben.
  13. Soße eventuell reduzieren, abschmecken und von der Hitzequelle ziehen.
  14. Die eiskalte Butter unter die sehr heiße Soße ziehen. Nicht mehr aufkochen lassen.
  15. Braten aus dem Ofen nehmen, aufschneiden und mit der Soße servieren.
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Rezept

6 Kommentare

  • Wolfgang
    1 Woche ago

    Genauso und nicht anders (ohne Kartoffelsalat) ,aber Knödel und Blaukraut. Die ganze Famile hat es nicht nur gegessen sondern es kam zur sogenannten Raubtierfütterung. Tellerabstand 50 cm minimum sonst wanderte die Gabel in fremdes Territorium

    • 1 Woche ago

      Mensch toll, das freut mich!
      Danke und liebe Grüße
      Petra

  • Scholz Dieter
    4 Wochen ago

    Ja … und das Rezept vom Kartoffelsalat ?????

    • 4 Wochen ago

      Reiche ich heute Abend gerne nach, ab 21:00, vorher schaffe ich es nicht…

  • Wolfgang
    4 Wochen ago

    Genial , muss ich mal unbedingt ausprobieren.

    • 4 Wochen ago

      Ja, schreib mir, wie’s war! Ich fand den Unterschied sehr interessant.
      Liebe Grüße
      Petra

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