Ein Vormittag in der Großmarkthalle
Was für ein schöner Vormittag in der Großmarkthalle!
Um 9:00 Uhr war ich dort mit meiner Freundin Adah zu einem Rundgang durch die Hallen verabredet, nach den ersten 50 Metern auf dem Gelände hielt ein Gabelstapler neben uns und der Fahrer gab uns Trauben durchs Fenster.
Später begegneten wir ihm wieder und wir bekamen Aprikosen.
Unser Rundgang führte uns als erstes zu den Kräutern.
In dieser Halle findet man sämtliche Kräuter, kistenweise, im Topf oder als Sträußchen. Hier wird auch in kleinen Mengen verkauft. Besonders mag ich Sauerampfer und Adah hat mich über die Verwendung von Boretsch unterrichtet: er wird im Salat verwendet, ist Bestandteil der grünen Soße und man kann Suppe daraus machen. Die Blüten sind hübsch im Salat.
In den Obst und Gemüsehallen ist auch um 10:00 Uhr noch viel Betrieb, es wird hier nur an Gastronomiebetriebe verkauft aber eventuell kann man eine einzelne Steige kaufen. Hier findet man eine reine Männerwelt, ruppig und auch charmant.
Besonders schön waren Beeren und Pilze, aber auch Wassermelonen in großen Holzkisten, Artischocken und Mangos. In der Imbissbude hätte ich gerne Pfälzer gegessen, hatte aber nach einem kleinen Frühstück leider keinen Hunger.
Vor dem Einkauf im Andechser Feinkost, wo Adah ihre Milchprodukte und Käse kauft, haben wir gegenüber im Caffè Buongiorno Kaffee getrunken.
Die netten und hübschen Italienerinnen hinter dem Tresen haben uns unbekannterweise zur Begrüßung lachend die Hand gereicht, die Männer überschwänglich Platz am Tresen gemacht.
Hier kann man auch Panini und Hörnchen essen.
Drüben im Andechser Feinkost habe ich eine Hülsenfruchtmischung gekauft, die der Besitzer immer eigens aus Italien mitbringt. Adah kaufte Käse und ich konnte ein schönes, großes Käsemesser fotografieren. Der gelernte Metzgermeister, der den Käse abgeschnitten hatte, klärte mich dann auch über dass doppelschneidige Metzgerbeil aus Aschaffenburg auf (ich habe mich im nachhinein gefragt, wozu die beiden Schneiden gebraucht werden): aus hygienischen Gründen ist eine Seite nur für gesurtes oder gekochtes am Knochen, wie das Kassler, bestimmt. Die andere nur für Frischfleisch und Knochen. Frischfleisch würde sich verfärben wäre das Beil vorher mit gesurten Fleisch in Verbindung gekommen. Ab 3:00 Uhr früh kommen die Bäcker, dann die Gastronomen und ab dem späteren Vormittag sind auch private Kunden willkommen.
Wurst, Käse, das komplette Andechser Milchprodukte Angebot, Olivenöl, Nudeln, Essig, Brot ect. gibt es immer, man kann Fleisch und Geflügel vorbestellen und die Preise sind günstig.
Zurück gingen wir über das Gelände über den hinteren Teil, wo es Kartoffeln und Zwiebeln in sehr großen Säcken gibt und sich die Stimmung wie in einem anderen Land anfühlt.
Ich war beeindruckt von Gerüchen und Eindrücken, auf dem Blumenmarkt waren wir auch noch.
Das nächste Mal werden wir Weißwürste vom Wallner in der Gaststätte Großmarkthalle essen.
Und mit dem Auto kommen um mehr einzukaufen.
Als Privatperson sollte man nicht umständlich im Weg stehen und erst nach 8:00 vormittags kommen.
Meinen Vormittag habe ich bei Manu im E-Café bei einem Espresso und einem Glas Moscato geschlossen.
Besonders nett ist man in der besagten
Andechser Markt-Halle
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Ladenreihe, Stand 7-9
- Andechser Markthalle—München Wiki
ThalkirchnerStrasse 81
81371 München
Tel: 089/72959320
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Ich bin Petra Hammerstein, zwischen den Mahlzeiten führe ich unseren Familienbetrieb, das Antiquariat Hans Hammerstein in der Münchener Türkenstrasse. Mein Interesse gilt dem Essen und vom Mut anderer möchte ich erfahren.







