Ein Wochenende in Salzburg

Im Juni fand zum zweiten Mal die Blogger-Convention Salt and the City (#SBGATC16) in Salzburg statt.
Letztes Jahr habe ich geschlafen, die Veranstaltung war längst ausgebucht,
als ich auf die Idee kam, auch zum Bloggerevent zu fahren.
Für 2016 war ich schneller und hatte mich schon im Oktober 2015 eingebucht. Ich plane ungerne lange voraus, aber hier war das nicht sonderlich kompliziert: es gab auch 2016 eine lange Warteliste, für meine Karte hätten sich sofort Interessenten gefunden.

Die Anreise von München ist unkompliziert, weshalb ich mich noch immer wundere, warum ich ewig nicht nach Salzburg gefahren bin: zwei Stunden mit dem Bus oder der Bahn sind schnell rum, ich hatte mich in diesem Fall für den Bus entschieden. War sehr unkompliziert, würde ich sofort wieder so machen.
Vor dem Bahnhof, wo auch der Bus hält, fährt der Bus direkt ins Zentrum, zu meinem Hotel Hotel Goldgasse dauerte es etwa 20 Minuten.

Im Hotel Goldgasse wurde ich herzlich empfangen und konnte nach dem Auspacken noch eine kleine Ruhepause einlegen: erst duschen, dann ein Tee aus dem feinem Sortiment aus losem Tee, der in Gläsern zu Aufbrühen bereit steht.
Jedes Zimmer ist nach einem musikalischen Thema benannt, meines ganz einfach: Musik: das große Foto aus einer Bühnengarderobe auf dem Kleiderschrank schafft viel Atmosphäre, das Zimmer ist gemütlich, wie auch das Bett und es herrscht trotz zentralster Lage absolute Ruhe.

Nickerchen war aber nicht mehr drin, ich musste los zum Schloß Mirabell, wo das erste, große Treffen mit Begrüßung und anschließendem Stadtrundgang anstand.
Nach einer kleinen Ansprache wurden wir in Gruppen eingeteilt, jeder Stadtrundgang hatte andere Sehenswürdigkeiten auf dem Plan.
Die Führung ging durch die Altstadt zum Rathaus und auf den Turm, der normalerweise nicht begehbar ist, was für mich nicht so spektakulär war, ich leide unter Höhenangst. Das Uhrturmzimmer war aber ebenfalls hochinteressant, es musste in früheren Zeiten immer besetzt sein, daher ist es mit einem kleinen Schrank und einem Klapptisch an der Wand ausgestattet, dort ließ es sich gut auf die anderen warten.
Wieder unten machten wir einen kleinen Spaziergang über den Markt, besichtigten die Kollegienkirche um uns hinterher Zotter Schoko-Laden durchs Schoki-Sortiment zu probieren. Hier findet man auch nette Schokoladenmitbringsel.

Dann wurde es langsam Zeit für einen Cocktail, der uns in Salzburg’s berühmten Traditionshotel Goldener Hirsch serviert wurde: die „Susanne“.
Der Cocktail „Susanne“ kam folgendermaßen zustande: Susanne’s Eltern besuchten regelmäßig die Salzburger Festspiele und waren Stammgäste im „Goldenen Hirsch“.
Susanne saß also schon als Kind mit ihren Eltern in der Hotelbar und so kam die Idee auf, für das Mädchen einen alkoholfreien Drink zu kreieren.
Anfangs bestand die „Susanne“ aus Säften, als sie 13 wurde, kam Cassis und Tonic Water dazu. Am 16. Geburtstag ergänzte Campari zum noch namenlosen Drink und als Susanne volljährig wurde durfte ein Schuss Vodka rein.
So wird der Drink heute serviert, ein perfekter Aperó, den auch die inzwischen erwachsene Susanne heute noch so trinkt.
Wir durften noch einen Blick ins illustre Gästebuch werfen und anschließend wurde das Hotel mit seinen die hübschen Zimmern besichtigt.

Ich musste hinterher wieder schnell ins Hotel, umziehen und weiter zum Abendessen in den wunderbaren St. Peter Stiftskeller.

Ich danke dem Hotel Goldgasse vielmals für die Einladung.




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