Die ProWein 2018 Tag II

Im letzten Jahr war wenig Zeit für das Thema Naturwein auf der ProWein.
Dieses Mal nahm ich mir jedoch Zeit länger um am Stand bei Vinaturel vorbeizuschauen.
Leider nicht lange genug, um sich an den Tischchen mit den einzelnen Winzern beschäftigen.
Aber interessant ist es auch, die verschiedenen Weine der Reihe nach aus
den offenen Verkostungs-Kühlern zu probieren.


Nach dem ersten Platz beim Rheinhessen-Roulette habe ich von den gewonnenen 180 Flaschen schon einige getrunken, so hatte es mich natürlich zu Rheinhessen gezogen.
Vom Weingut J. Bettenheimer warteten einige Flaschen Rotwein in meinen Kisten.
Hier bot sich die Gelegenheit für einige Weiße: den frisch-fruchtigen Weißburgunder, den fruchtig-mineralischen und leicht salzigen Sylvaner Eselspfad und den kräftig-cremigen Chardonnay.

Viel Zeit verbrachte ich beim Weingut Schales
Was großen Spaß gemacht hat mit Annette Schales, die mich durch die Weine führte.
Ich liebe gelben Muskateller und der von Schales ist frisch, würzig und mit Aromen von exotischen Früchten, dazu die schöne Säure.
Der Merlot Blanc de Noir ist spitzig und frisch, Cardinalis Beerenauslese Riesling ist kräftig und verfügt über feine Zitrusnoten, saftig und frisch schmeckt der Chardonnay, super auch zum Grillen.
Horrido! wurde eigens für die Jagd entwickelt, denn in der Familie gibt es eine lange Jagtradition.
Chardonnay und Muskateller waren Fassproben, in München gab es aber einige Wochen später eine weitere Möglichkeit zur Verkostung, dort die abgefüllten Weine.
Von Horrido! habe ich noch eine Flasche, dazu sollte es demnächst ein passendes Gericht geben!

Interessant immer: die Verkostungen bei Frankenwein.
Susanne Platzer vom Culinarium Bavaricum lud mich spontan ein, an einer Müller-Thurgau Probe teilzunehmen.
Und die dort gebotenen Müller-Thurgau waren toll, aber der Grusel der 90er ist ja schon länger vorbei und es gibt wunderbar blumig-aromatische, trockene Müller-Thurgau.

Am offenen Verkostungstresen warteten unter dem Motto „Bring on the Bubbles“ fränkische Winzersekte.
Was mir sehr entgegen kam, wobei mich die Orange-Silvaner auch sehr interessiert hätten. Nun, überall kann man nicht dabei sein.
Aber ich bin ja auf dem Sekt, Spumante, Frizzante, Franciacorta, Prosecco ect. Trip.
Ein Sekt besser als der andere, völlig unterschiedlich, zum Teil richtige Speisenbegleiter, andere als soche geeignet oder einfach für eine Flasche so.

Am Weg zur VDP kam ich zufällig bei Hans Stefan Steinheuer vorbei, der für für die Verköstigung der VDP Aussteller zuständig war.
Sein neues Kochbuch Wurzeln ist nun bei TreTorri erschienen, Ende letzten Jahres waren ich an einem Tag der Produktion im Gasthaus Zur alten Post dabei.
Nach einen Selfie ging es weiter zur VDP.

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