#fischwildbrennt


#fischwildbrennt. Unter diesem Motto war ich gemeinsam mit Bloggerkolleginnen ein Wochenende am Tegernsee unterwegs.
Es waren schöne Tage mit einem tollen Programm.

Untergebracht waren wir im Bachmair Weissach, wobei uns wenig Zeit
für’s Hotel blieb.
Nach der Ankunft am Nachmittag ging es gleich zum Kennenlernen beim Abendessen auf Gut Kaltenbrunn, das mir bisher nur von der überufernden Diskussion über die Genehmigung eines Parkplatzes bekannt war.
Das Thema schafft es regelmäßig in die lokale münchner Presse, da
Michael Käfer der Pächter ist und der Tegernsee ein beliebtes Ausflugsziel
der Münchner ist.

Der feudale Gutshof Gut Kaltenbrunn hat eine bewegte Geschichte
hinter sich, 2015 hat Käfer hier das Restaurant mit Biergarten und
zugehörigen Strandbad eröffnet.
Als Vorspeise wurde uns die hausgeräucherte Seeforelle mit Preiselbeermousse und Feldsalat serviert.
Sehr gut auch der Hauptgang, Schweinebraten von zweierlei Stücken vom Schwein mit knuspriger Schwarte und gemischten Knödeln.
Den Abschluss machte der beste Kaiserschmarrn seit langem, in der Reine aus dem Ofen und wunderbar karamellisiert.
Gemütlich war es an den langen Tischen und geschmeckt hat es vorzüglich.

Den abschließenden Verdauungsschnaps gab es natürlich auch,
das Ehepaar Huber von Fischerweber’s Edelbrände hatte einige Schnäpse für uns mitgebracht.
Alle Brände derart so gut, dass wir am nächsten Tag unsere Nachmittagspause sausen ließen für einen Besuch der Brennerei.
Aber zunächst ging es zurück ind Hotel, wo wir in der Mizu Bar noch Sake Cocktails tranken.
Aber nicht zu lange, denn der nächste Tag stand mit einem vollem Programm bevor.

Beim Frühstück musste ich mich etwas zurückhalten, was dort immer schwer fällt, vor allem die perfekt gekochten Eier und das Roastbeef habe ich besonders gerne.
Wir wussten nämlich vom Ausflug zur Naturkäserei Tegernsee, aber vorher ging es auf eine Kräuterwanderung.

Mit dem Auto sind es vom Hotel nur 10 Minuten zu den Weißachauen, wo wir auf die Kräuterpädagogin Claudia Bernhardt trafen.
Und auch sie hatte einiges für uns im Gepäck, was aber noch eine Überraschung war.
Verteilt auf einige Taschen trugen wir den Proviant die 4 Kilometer lange
Kräuterwanderung
die Weissach entlang, während Claudia uns die
Kräuter auf den Wiesen und am Wegesrand erklärte.
Was sehr anschaulich war, denn Claudia kann gut vermitteln und kenn auch viele Mythen und Märchen zu den Pflanzen, so kann zumindest ich mir alles besser merken. Kann ich nur empfehlen.
Fast am Ende der Wanderung packten wir das von Claudia gebackene, bunte Brot (rot: Tomate, grün: Kräutermischung) aus, schüttelten im Shaker aus Sahne eine Butter, die wir mit frischen Kräutern und Blüten vermischten.
Dazu tranken wir am Flussufer die frische, nicht so süße Kräuterlimonade, packten wieder zusammen und kamen am Ende des Weges bei der Naturkäserei raus.
Wo das nächste Brotzeitbrettl auf uns wartete, mit einer feinen Käseauswahl der Naturkäserei.
Davon dann morgen.



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