Hollerkücherl

Es wäre schade, die Hollunderblüte vorbeigehen zu lassen, ohne Hollerkücherl gemacht zu haben. Was mir leider letztes Jahr passiert ist und so war ich etwas aus der Übung.
Das erste Kücherl ist mir misslungen, ich habe es zu tief in den Teig getunkt und so wurde es ein dicker Flatschen. Mit weniger Teig wurden die übrigen Kücherl schön goldbraun und knusprig.
Denn der Teigmantel sollte der filigranen Blüte entsprechen, der geschlagene Eischnee macht den Teig locker, wie auch die Kohlensäure im Bier.

Rezept

Rezept für zwei Personen

Hollerkücherl

  • einige Hollerblüten
  • 100 Gramm Mehl
  • 1 Ei
  • 10 Gramm Zucker
  • 1 Priese Salz
  • 0,2 l Bier
  • 1 Schuß Mineralwasser
  • 1 Stück Vanilleschote
  • Zimt/Zucker Mischung
Mehl in eine Schüssel geben. Das Mark der Vanilleschote auskratzen. Ei trennen, Eigelb mit dem Vanillemark zum Mehl geben, das Eiweiß mit Salz und Zucker zu Schnee schlagen. Das Mehl, Eigelb und Bier mit dem Schneebesen zu einem Teig verrühren und den Eischnee unterheben. Falls nötig noch einen Schuß Mineralwasser zugeben. Die Hollerblüten nicht zu tief in den Teig tauchen, den Teig etwas abfließen lassen. In nicht zu wenig Butterschmalz frittieren und auf Küchenkrepp entfetten. Noch heiß in die Zimt und Zuckermischung legen.

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