Bio-Erlebnisstage 2019 – Hoffest auf dem Amperhof

17. September 2019
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Werbung – Vom 31. August bis 6. Oktober 2019 finden in ganz Bayern die 19. bayerischen Bio-Erlebnistage statt.
Während dieser Zeit gewähren Bio-Bauernhöfe und Bio-Produzenten einen Einblick
in ihre Betriebe oder bieten Workshops und Kochkurse an.
In Mittel-, Ober- und Unterfranken, Nieder- und Oberbayern, Oberpfalz und Schwaben
ist das Angebot groß, schön auch, dass es so speziell ist:
Bio-Weinlese und auch Kinder-Weinlese, Naturgarten- und Bienenhofbesuch, Brot backen, Erntedankfeste, Radeltouren mit anschließender Brotzeit, Besuch einer Kloster-Brennerei oder einer Bio-Brauerei, ein Essig-Öl-Seminar, Kloster-Grillkurs, Alpakawanderung, viele verschiedene Hoffeste und Bio-Märkte, Erntespaziergang, Bio-Aquakultur, Steuobstwiesenfest, Molkerei, Tomatenverkostung, Pizza- und Flammkuchenbacken
in einer Mühle, Molkereien und Einblick in die Käseherstellung, Theatervorstellungen,
früh morgens ein Besuch in die Bäckerei, alte Gemüsesorten entdecken, Schafe im Weinberg, Wurstherstellung, Saatgut-Tauschbörse, Stallführung, Kartoffeln klauben, Kürbis- und Kartoffelfest oder ein Topinambur-Kochkurs.

Das Programm lässt sich auf der Website Bio-Erlebnistage einsehen und auch nach dem offiziellen Ende am 6. Oktober finden bis 31.Oktober noch 14 Veranstaltungen statt.

Am vergangenen Samstag war ich im Zuge der Bio-Erlebnisstage zum ersten Mal
auf einem Hoffest.
Ich bin als Städter ja mehr auf den Wochen- und Bauernmärkten und kaum
auf dem Land unterwegs.
Bin ich aber mal draussen macht es mir großen Spaß, mir gefallen auch Betriebsbesichtigungen.

Seit 1985 versendet der Amperhof seine Öko-Kiste, mittlerweile sind es 300 Stück pro Woche.
Die Zusammenstellung der Kisten ist sehr variabel, auf der Homepage kann man auswählen und bestellen.

Es war ein toller Ausflug und bei den vielen Veranstaltungen ist sicher für jeden etwas dabei.

Instagram – Bioerlebnistage

Bio-Erlebnistage

Der Obergrashof, ein Zulieferer des Amperhofs, mit seiner schönen Gemüsepyramide und Körben voll mit Kartoffeln und Karotten. Einkaufen konnte man dort auch.

Nur einer der Äcker für den Salatanbau, denn es braucht viel Salat für die Amperhof Ökokiste.
Pro Woche werden 3000 Kisten ausgeliefert, Fleisch, Käse und feine Produkte wie Leberknödel oder Leberspätzle können ebenfalls bestellt werden.

Und natürlich vieles aus dem Hofladen.

Die Kühe hatten es ruhig: die Bastelwerkstatt befand sich im Kuhstall, die Kühe weideten während des Hoffests auf einem etwas abgelegeneren Eckchen Weide.

Treffpunkt für Hof- und Kräuterführung am Nachmittag.

Für Kinder war vieles geboten, Schminken, Malen,Basteln, Kasperltheater und Torwandschiessen.

Und eine riesige Strohhüpfburg.

Vor dem üppigen Kräutergarten war der Kräuterstand aufgebaut, dort konnten feine Auszüge von verschiedenen Kräutern getrunken werden. Darunter Fruchtsalbei, der mir völlig neu war.
Der Tee aus den frisch aufgegossen Blättern schmeckt tatsächlich fruchtig, mit einer ganz feinen Salbeinote.
Im Kräutergarten habe ich sie wiedergefunden, die buschige Pflanze, die nicht winterhart ist.
Die pflanze ich im nächsten Jahr sicher an.

Frische Erdmandeln sind etwas phantastisches, getrocknet sind sie aber auch eine Lieblingsnuss von mir.

Die keine Nuss ist, sondern ein Riedgrasgewächs.

Und es blühte noch die schönste Kapuzinerkresse, die ich je gesehen habe.

Draussen und im Hofladen waren Stände mit Säften, Wein, Käse und Soßen aufgebaut.
Hier konnte probiert und eingekauft werden.

Blümchen waren schon aufgestellt, die Band richtete ihre Bühne ein, die Holzkohle für Würste, Mais und Steaks glühte bereits und an allen Ständen wurden die letzten Vorbereitungen getroffen.
Denn ab 12:00 Uhr kamen schon viele Gäste und man konnte sich vorstellen, wie voll es werden würde.
Mit 1000 Personen wird jährlich gerechnet.

Brot kam von der Bio-Bäckerei Bömmel, Fleisch von der Biometzgerei Pichler, Bier vom Haderner Bräu und vom Neumarkter Lammsbräu. Biolimonaden und Säfte gab es natürlich auch.

Ich habe bei Bömmel ein sagenhaft gutes Knäckebrot mit verschiedenen Samen gekauft.

Erst noch eine Steaksemmel mit Pommes, dann machte ich mich auf den Rückweg zur S-Bahn.

An der Amper kam ich auch noch vorbei, in 20 Minuten war ich am Bahnhof in Esting.

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