Bossam – Schweinebauch koreanisch

Irgendwie kam es mir schon merkwürdig vor:
bei einem Schweinebauch vor dem Weg in den Ofen die Hautschicht zu entfernen und wegzuwerfen.
Was sich wohl auch Missboulette dachte, bei ihrem Ein Schwein to remember
bleibt die Haut dran, wird knusprig gebacken und so das Gericht zu einer bayerisch-koreanischen Fusion.
Gut zu wissen, denn mein erster Bossam war sicherlich nicht mein letzter.
Und weil es eben mein erster koreanischer Schweinbauch war bin ich dem Rezept von Judy Joo gefolgt und die Haut kam weg.
Ich hatte zwar versucht, sie auf dem Rost separat kross zu bekommen, was leider nicht funktionierte, das Hautstück wurde ledern und ungeniessbar.
Aber egal, in Bayern ist Wammerl ebenso beliebt, Schweinebauch mache ich oft und gerne wieder koreanisch.
Denn sagenhaft gut ist die der Geschmack der Marinade, der beim Backen im Rohr das Fleisch durchzieht.
Und die Art das Schwein zu essen: eine dünne Scheibe wird mit einer teelöffelgroßen Menge Klebreis und etwas scharfer Soße in ein Salatblatt gerollt, dann einfach abbeißen.

Der beim Kochen entstandene Sud schmeckte würzig nach Ingwer und Frühlingszwiebeln, sehr gut auch durch die koreanische Sojapaste.
So kam er nicht in den Ausguss sondern wurde abgesiebt und über Nacht in den Kühlschrank gestellt.
Mit der Suppe geht es morgen weiter.

Rezept

ID, 'menge', true); ?>

Bossam – Schweinebauch koreanisch

3 Comments

  • Christine
    4 Jahren ago

    Hatte vorgestern Gäste und Schweinebauch korenisch nach deinem Rezept gemacht. Kam total super an! Vielen Dank für das köstliche Rezept!

    • Petra
      4 Jahren ago

      Vielen Dank, das freut mich! Vor allem mit Gästen fand ich das auch toll, bisschen was zu tun, sommerlich mit dem Salat, trotz Schweinebauch frisch und würzig. Liebe Grüße Petra

Related Posts

%d bloggers like this: