Chicken Tikka Masala

Für mich unbedingt mit Koriander
Für mich unbedingt mit Koriander

Mit diesem Curry würden sie mich auslachen in Indien. Musste ich mir seiner Mildheit wegen zu Hause anhören.
Sehr scharf ist es tatsächlich nicht, aber auch nicht in Indien erfunden, sondern in England und dort, weil eben mittelscharf, das beliebteste Gericht noch vor Fish and Chips.

Klassisch wird das Fleisch entweder in Joghurt mit Gewürzen oder wie hier mit Gewürzen mariniert, dann im Tandoor Ofen gebacken, über den ich nicht verfüge, und hinterher in der Soße eingekocht.
Das Fleisch kann auch vorher angebraten werden, und wie immer, es existieren ettliche Varianten.
Mit und ohne Paprika, auch die unterschiedlichsten Gewürze finden sich in diversen Büchern.
Am besten richtet man sich danach, was man zu Hause hat, so ähnlich ist das Gericht auch entstanden.
Nur Garam Masala und Kreuzkümmel sollten nicht fehlen.

 

Knoblauch, Ingwer und Chili
Knoblauch, Ingwer und Chili
mit Tomatenmark und Garam Masala mörsern
mit Tomatenmark und Garam Masala mörsern
Fleisch marinieren
Fleisch marinieren
Paprika und Zwiebeln mit Kreuzkümmel und Zimt leicht anbraten
Paprika und Zwiebeln mit Kreuzkümmel und Zimt leicht anbraten

Tomatendose und Joghurt unterrühren
Tomatendose und Joghurt unterrühren

mariniertes Hühnchen zugeben
mariniertes Hühnchen zugeben und 20 Minuten köcheln lassen

Rezept

Rezept für vier Personen

Chicken Tikka Masala

  • 4 Knoblauchzehen
  • 6 cm Ingwerwurzel
  • 2 frische Chilischoten, Samen teils entfernt
  • 1 EL Paprikapulver
  • 2 TL Kreuzkümmel gemahlen
  • 2 EL Garam Masala
  • 1/4 TL Zimt
  • 1 Becher Joghurt
  • 4 Hühnerbrüste groß gewürfelt
  • 2 Zwiebeln
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 1 Dose Tomaten (Filets)
  • 1 EL Butter
  • Öl
  • Salz
  • Korianderkraut
 
  1. Fleisch in Grobe Würfel schneiden.
  2. Knoblauch, Chili und Ingwer fein schneiden, dabei 2/3 der Chilisamen entfernen
  3. Knoblauch-Ingwer-Chili Mischung im Mörser stampfen, Tomatenmark zugeben, eine Paste herstellen und das Fleisch darin 1 Stunde marinieren
  4. Zwiebel in Stücke schneiden
  5. Paprikaschoten waschen, längs aufschneiden und entkernen. In 2 cm breite Streifen schneiden
  6. Butter in einem Topf schmelzen, Paprika, Zwiebeln, Zimt, Garam Masala, Kreuzkümmel und Paprika zugeben und alles ca. 10 Minuten anschwitzen ohne es bräunen zu lassen
  7. Tomatendose und Joghurt einrühren, Fleisch zugeben und alles ca. 20 Minuten köcheln lassen bis die Soße sämig ist
  8. Mit Salz abschmecken, vor dem Servieren mit Korianderkraut bestreuen und zu Basmatireis servieren

4 Kommentare

  • Andrea
    3 Jahren ago

    Hallo Petra,
    für wieviel Leute kochst Du denn so im Alltagsmodus?
    Der Bürgermeister war köstlich, Tafelspitz hätte ich nicht unbedingt genommen, ist mir oft zu trocken und auch zu grobfaserig. Wäre dann eher zu Kalb umgeschwenkt. Oder ich hätte einfach mal wieder Vitello Tonnato gemacht, nur die Sardellen lasse ich gänzlich weg, die mag ich nicht mal ansatzweise.
    Überhaupt ist mein Kühlschrank immer sehr gut gefüllt, irgendwelche Reste gibt es ja immer, die zu klein zum Einfrieren sind (Basmatireis, Nudeln, Kartoffeln) und aus denen sich immer noch was für 1-2 Personen zaubern lässt.
    Gott sei dank kann ich noch auf den Kühlschrank in der Gästeküche ausweichen, wo im Sommer nur jede Menge Getränke, Melone oder eine große Schüssel Kartoffelsalat Platz haben.
    Gestern war der erste Spätdienst hatte also sozusagen kochfrei aber nicht spülfrei. Heißt im Umkehrschluß wenn ich koche brauche ich auch nicht spülen und bekomme einen Espresso serviert, einfach toll. In meinem vorherigen Leben hatte ich eine Spülmaschiene und hasste schon als Kind den abwechselnden Spül- + Abtrocken-Dienst in einem 7-Personenhaushalt. Zum abgewöhnen. Mein Mann findet Geschirrspülmaschinen schrecklich und findet er spült sauberer, die Riedelgläser dürften da sowieso nicht rein und er kann nicht kochen, also haben wir uns geeinigt. Finden diese Lösung ideal. In der Gästeküche haben wir aber eine kleine, die ich nur für das Kundengeschirr benutze. Bin auch keine chaotische Köchin, sondern stapel alles fein säuberlich und verpacke gleich die Reste usw..
    Wobei ich immer zusehe, daß noch was vom letzten warmen Abendessen übrig bleibt, was ich dann meinem Mann am späten Abend oder auch noch nachts kredenzen kann. Für ihn gibt es ja da wirklich nur Kantinenfrass. Wenn nichts mehr da ist, mache ich ihm Schnittchen, mit Liebe geschmiert, schmeckt man, finde ich. Einbildung ist auch eine Bildung, egal. Ich glaub dran und das reicht mir. Aber etwas muß dran sein, denn meine Geschwister haben mich immer angebettelt ihnen ein Brot zu schmieren weil es so viel besser schmeckte, kann aber auch nur Taktik gewesen sein. Ist ja schon ewig her.
    Im Spätdienst bin ich bis spätabends in der Werkstatt und nur mein Magen lässt mich dann Feierabend machen wenn ich total im Flow vor mich hin arbeite, die Zeit dabei total vergesse und das Telefon so ab 18:00 auch nicht mehr klingelt, gestern frisches Vollkornbrot mit ein paar Käsesorten (natürlich nichts fettarmes – igitt) und einem schönen Glas Merlot, herrlich. So ganz ohne Brot könnte ich nicht, deshalb ist mir wohl ein spätes Frühstück auch lieber, als ein kleiner warmer Mittagstisch. Könnte aber auch als erste Mahlzeit ein blutiges Steak oder Shrimps essen wenn es Brot dazu gibt. Nur mit einem Marmelädchentoast bin ich nicht zufrieden.
    Die einzige Ausnahme wo ich mal was für mich allein koche, ist in der Spargelzeit oder ich nach 4-5 Spätdiensten in Serie mal wieder was richtiges essen will und mich die Fleischeslust übermannt, dafür schmeiss ich auch für mich allein mal den Gas-Grill an und mache mir ein richtig gereiftes Steak. Dazu mag ich dann auch am liebsten etwas Ciabatta.
    Demnächst steht bei mir Kartoffelpuffer/Reibekuchen auf dem Speiseplan, warm eher süß mit Apfelmus oder Zucker und den Rest dann kalt mit gutem Senf, lecker.

    Lieben Gruß Andrea

  • Petra
    3 Jahren ago

    Liebe Andrea,
    sehe ich alles genauso, nachschärfen ist immer möglich. Und auch der Joghurt… fettarm schrecklich.
    Wie war der Bürgermeister?
    Liebe Grüße
    Petra

  • 3 Jahren ago

    Hallo Petra,
    in Indien würde bestimmt keiner lachen.
    Es gibt für einen Inder nichts schlimmeres als daß, was er kocht oder auch nur serviert es der Gast wegen der Schärfe nicht essen kann, er wäre untröstlich. Schon selbst erlebt.
    Es ist also sehr gut etwas dezent mit dem Schärfen anzufangen und es kann jeder bei Tisch ja selbst nachwürzen. Vor allem wenn man für Anfänger der scharfen Küche, neue Gäste oder Gästen mit Kindern kocht ist das sehr klug.
    Ich habe mir für Gäste deshalb eine Jalapeno-Sauce zugelegt, die ich auf den Tisch stelle. Ebenso wie den griechischen Joghurt, der sich sehr gut zum Neutralisieren der Schärfe eignet, Getränke verschlimmern die Schärfe nur und Brot bringt nichts. Es muß etwas fetthaltiges sein, pures Öl würde auch gehen.
    Bei mir gibt es immer Naan dazu, den mein Mann dann vor den Gästen auf dem alten Küchenofen mit Wasserschiff backt. Wer mag kann das Naan mit Knoblauchbutter aus frischen Knoblauch (nehme keinen anderen mehr) bepinselt und frischem Koriander bestreut.
    In Indien wird der Brotteig ja innen an die heiße Tandooriwand geklatscht, sowas hat hier ja keiner. Vielleicht baue ich mir mal irgendwann einen.
    Für Dal nehme ich nur rote Linsen und Paneer habe ich auch schon selbst gemacht. Als dessert gibt es bei mir Mandel-Milchreis mit Kardamom und Rosenwasser.
    Kardamom gehört zu den Ingwergewächsen und hat ebenfalls vielfältige Heilwirkungen wie magenberuhigend, krampflösend, gegen Blähungen und noch vieles mehr. Will das hier aber auch nicht so verwissenschaftlichen.
    Das Bürgermeisterstück hat mich hier auf den Blog gebracht – gibt‘s morgen auch ohne Vorbestellung, toll. Das war es erstmal von der Küchen-Front.

    Liebe Grüße Andrea

  • Andrea
    3 Jahren ago

    Hallo,

    fuer das ind. Kochen mit Joghurt verwende ich nur den griechischen und festeren Sahnejoghurt, bin sowieso nicht der Magermilchjoghurt-Typ, wie sich das schon anhoert, grauslig. Auch fuer die traditionelle Grill-Tafel darf Tzatziki (weiss nie genau wie es wirklich richtig geschrieben wird) daraus nicht fehlen, waere ein echtes Nogo.

    Gruss – wer Tippfehler findet darf sie behalten
    Andrea

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