Gänsemägen Confit

Zarte Gänsemägen
Zarte Gänsemägen

Ich liebe jede Art von Confit, besonders von das von Gänse- und Entenmägen. In Frankreich in jedem Supermarkt erhältlich bekommt man sie dagegen hier nirgendwo. Außer über das Internet.

Ich wollte schon lange Gänse- oder Entenmägen Confit selbst machen, bekam aber bisher nie die Mägen her.
Bei meinem letzten Besuch auf dem Viktualienmarkt habe ich dann Gänsemägen entdeckt, gleich 1 1/2 Kilo gekauft, plus das Gänsefett zum Garen.
Und die gute Nachricht dazu: es gibt an dem Stand Gänsemägen bis etwa zum 06.01., Entenmägen das ganze Jahr.

Ich habe eine Salzmischung aus Nitritpökelsalz und Meersalz verwendet, darunter etwas Einmachgewürz gemischt.
nach einer Kochzeit von 1 1/2 Stunden war das Ergebnis umwerfend, morgen gibt es die Mägen zu Salat.

 

Wikipedia – Confit

 

Gänsemägen frisch auf dem Viktualienmarkt
Gänsemägen frisch auf dem Viktualienmarkt

900 Gramm Gänsefett
900 Gramm Gänsefett

Über Nacht salzen
Über Nacht salzen

Gänsemägen gewaschen und gesäubert
Gänsemägen gewaschen und gesäubert

In heißen Gänsefett ca. 1 1/2 Stunden köcheln
In heißen Gänsefett ca. 1 1/2 Stunden köcheln
Abgefüllt in Gläser
Abgefüllt in Gläser

Rezept

Keine Mengenangabe

Gänsemägen Confit

  • 1,2 kg Gänsemägen
  • ca. 900 Gramm Gänsefett
  • 1 EL Pökelsalz
  • 2 EL Meersalz
  • t TL Einmachgewürz
Gänsemägen waschen, putzen, abtrocknen und zusammenhängende Magenteile in der Mitte auseinander schneiden. Mit den Salzen und dem Einmachgewürz einreiben und in einer Schüssel über nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag die Mägen waschen und wieder abtrocknen. Gänsefett in einem Topf erhitzen, die Mägen einlegen und im heißen Gänsefett ca. 1 1/2 Stunden köcheln lassen. Die Mägen sollten danach butterzart sein. In Gläser abfüllen und mit dem Gänsefett bedecken.

9 Kommentare

  • Birgit
    6 Jahren ago

    mhhh, Gesiers… das habe ich das erste Mal diesen Sommer in Frankreich gegessen, wusste zwar nicht genau was es war, aber es hat geschmeckt. Da ja jetzt ein Rezept habe werde ich demnächst mal nach Straßburg fahren und welche kaufen…
    Vielen Dank für die Inspiration!

    • Petra
      6 Jahren ago

      Ja, probiere es aus. Die werden super.

  • 6 Jahren ago

    Mein Favorit: konfierte Schweineohren. Einmal in Frankreich gegessen – ein Traum!

    • Petra
      6 Jahren ago

      Klingt super, ich liebe Schweineohren. Wie werden die denn vorbereitet? Auch über Nacht einsalzen, anbraten?

  • 6 Jahren ago

    hmmm, ich liebe Entenmägen, Gänsemägen habe ich bisher noch nicht probiert. Warum übrigens Pökelsalz? Wegen der Farbe oder warum ist es notwendig?

    • Petra
      6 Jahren ago

      Notwendig ist das Poekelsalz nicht, aber wie Du sagst, ich dachte wegen der Farbe. Und ich mag den Geschmack, er ist etwas intensiver.
      Und wenn Du gerne Gänse isst schmecken Dir die Mägen bestimmt auch. LG

      • 6 Jahren ago

        Ach wie schön. Endlich hat das Suchen gefruchtet. Übrigens: Vom normalen groben Salz werden die Mägen über Nacht auch blutrot.

        • Petra
          6 Jahren ago

          Ja, toll, ich war ganz glücklich. Das mit dem normalen Salz probiere ich bei den Entenmägen, die es da ja auch gibt….. 
          Aber Deine Hühnermägen muss ich auch noch machen. 

          Zum Sauerkraut übrigens: war eine Katastrophe, hat gar nicht funktioniert… Bei Dir inzwischen?

          • 6 Jahren ago

            Ich hab’s noch nicht probiert, das Sauerkraut. Außer vor Jahren einmal, in einem echten Krauttopf. Das Ergebnis war erbärmlich: hart und bitter.

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