Pferderouladen mit Candele

Dazu dicke Candele
Dazu dicke Candele

Pferdefleisch hat gegenüber zu Rind einen großen Vorteil bei Schmorgerichten: es entsteht ein kräftige Sosse.
Die beim Rind immer etwas zu wenig ist und oft muss Fond oder Demiglace zugefügt werden.
Pferdefleisch ist grobfasriger, hat einen sehr niedrigen Fettanteil, dafür aber viel Eisen.
Es fühlt sich etwas klebrig an und haftet auch beim Anbraten stärker am Topf- oder Bräterboden. Wobei darauf zu achten ist, dass der Bratensatz nicht zu dunkel wird und die Soße bitter macht.
Geschmacklich etwas süßlicher als Rind, in Richtung Hirsch gehend, besteht bei der Zubereitung zur Rindsroulade kein Unterschied.
Und auch hier passen Nudeln, Serviettenknödel, Kartoffelbrei oder Polenta.
Bei mir gab es die schönen, sehr dicken Candele, die viel Soße vertragen können.

 

Das Rouladenfleisch
Das Rouladenfleisch
klopfen
klopfen
mit Senf und Zwiebeln
mit Senf und Zwiebeln
Gemüsestreifen auflegen und würzen
Gemüsestreifen auflegen und würzen

Rollen und verschließen
Rollen und verschließen

Anbraten und Tomatenmark mitrösten
Anbraten und Tomatenmark mitrösten

Röstgemüse zugeben ind aufgießen
Röstgemüse zugeben ind aufgießen
Fertig nach 2 Stunden
Fertig nach 2 Stunden
und aufgeschnitten
und aufgeschnittenÜppige Füllung

Rezept

Rezept für vier Personen

Pferderouladen mit Candele

  • 4 Scheiben Rouladenfleisch
  • 2 große Zwiebeln
  • 8 kleine Essiggürkchen
  • 3 Karotten
  • 3 Stangen Stangensellerie
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 l kräftiger Rotwein
  • 1/2 l Brühe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Mehl
  • 2 EL zimmerwarme Butter
  • Olivenöl
  • Salz/Pfeffer

 

  1. Zwiebeln kleinschneiden und anbraten
  2. 2 Karotten schälen, Enden von den Gürkchen abschneiden, 2 Stangen Stangensellerie gut waschen und die Fäden ziehen
  3. Das Gemüse der Länge nach passend zum Fleisch in Streifen schneiden
  4. Fleischscheiben klopfen, pfeffern, salzen, mit je einem EL Senf bestreichen und die gebratenen Zwiebeln darauf verteilen
  5. Die Gemüsestifte auflegen, pfeffern, die Rouladen rollen und mit Zahnstochern oder Rouladennadeln schließen
  6. Das restliche Gemüse zum Rösten würfeln
  7. In einem Bräter die Rouladen in großzügig Olivenöl scharf anbraten, nachdem alle Seiten angebraten wurden das Tomatenmark zugeben und etwas rösten
  8. Röstgemüse in den Bräter geben und etwas anschwitzen
  9. Mit Rotwein ablöschen, Alkohol verkochen lassen und die Brühe aufgießen
  10. Ca. 2 Stunden köcheln lassen, wenn das Fleisch weich ist die Rouladen aus der Soße stechen
  11. Inzwischen die Butter mit dem Mehl verkneten
  12. Soße durch ein Sieb in einen Topf passieren
  13. Mehlbutterkloß in die Soße einrühren, weiter rühren bis die Soße bindet
  14. Rouladen wieder einlegen, abschmecken und noch einige Minuten ziehen lassen

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