Cordon bleu

Mit Cordon bleu verbinde ich einen fettigen Imbiss in der Wärmetheke von Metzgereien. Oder es steht auf der Karte von Raststätten und Kneipen. Was nicht immer etwas Schlechtes heissen muss, ich habe auch in Raststätten schon gut gegessen, wie z.B. Eisbein mit Kartoffelpüree und Sauerkraut.
Das Cordon bleu ist aber überall zu dunkel ausgebacken und ich habe die Fritteuse im Verdacht. Die Panade wird dann zu hart und der Füllung traue ich auch nicht. Ich habe Cordon bleu noch nie selbst gemacht, auch über die Geschichte oder Herkunft wusste ich nichts.
So zum Beispiel, dass die klassische Variante mit Kalbfleisch zubereitet wird, mit Schwein muss es wie bei Wiener Schnitzel auf der Karte ausgewiesen sein.
Es existieren zahlreiche Variationen für die Füllung, was für mich dann allerdings ein gefülltes Schnitzel ist. Klassisch wollte ich es, mit Käse und Schinken, hatte aber Schweineschnitzel am Bauernmarkt gekauft. In Frank’s Vinothek Aquitaine in der Theresienstrasse gibt es französischen Knochenschinken, durch den dicken Schnitt der Scheiben erhält das Cordon bleu so zusätzlich Biss. Jurassic, ein würziger Bergkäse aus dem Hochjura, gibt eine interessantere Note als Emmentaler.
Als Beilage passen Kroketten, Pommes Frittes oder auch Gemüse.
Bei uns gab es Kartoffel-Gurkensalat.

Aquitaine-Vinotheque
Theresienstr. 19
80333 München
089 284028

www.aquitaine.de

www.bettybossi.ch/de/schwerpunkt/4105_iwb_spkt_tdsu.aspx

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