Kochen zum Martha-Tag im Kloster Beuerberg

(Werbung – unbezahlt) Wie im letzten Jahr hatte ich im Juli erneut die Ehre mit
Dr. Christoph Kürzeder gemeinsam für geladene Gäste in Beuerberg zu kochen.

Heuer nicht für 160 Gäste, sondern entspannter für 30 Personen.
Es fiel uns hier etwas schwer uns zu zügeln, was uns aber gelang.
Worauf wir recht stolz waren, es blieb kaum etwas übrig und war trotzdem nicht zu wenig.
Was wir beide als verheerend empfinden würden, ist uns aber noch nie passiert.
Trotzdem war die Auswahl nicht klein.

Eingedeckt wurde auf einem Weg entlang am Kräutergarten, luftig mit
weißer Tischdecke und unter den Obstbäumen aufgestellten Sonnenschirmen.

Das Wetter hätte nicht schöner und die Umgebung nicht zauberhafter sein können.

Das Menü legten wir zwei Wochen vorher fest, Rezepte gibt es nicht bei uns,
nachdem alles abgesprochen ist kochen wir die Gerichte manchmal gemeinsam,
helfen uns gegenseitig oder jeder kocht für sich.

Der erste Gang: Melonenkaltschale mit kross gebratenem Schinkenchip.
Zwei Drittel Zuckermelone von der Sorte Cantaloupe, das restliche Drittel
Honigmelone. Melonen aufschneiden, entkernen und das Fruchtfleisch mit einem
Löffel aus der Schale lösen.
Scheiben vom rohen Schinken in einer beschichteten Pfanne (oder Eisenpfanne)
ohne Fett anbraten.
Aus einer Melone mit einem Kugelausstecher für jede Portion eine Melonenkugel ausstechen, dazu eine Kapuzinerkresseblüte bereitlegen.
Melonenfleisch pürieren, ein guter Schuß Tabasco dazu, der nicht hervorschmecken darf, etwas Salz und fertig.
Mit der Melonenkugel, der Blüte und der krossen Schinkenscheibe servieren.

Die wunderschön farbene Fleischtomate „Berner Rose“ holten wir am Vortag
aus einem benachbartem Garten ab.
So aromatisch wie sie ist braucht es nicht viel mehr als ein fruchtiges Olivenöl,
Salz und Basilikum.

Auf einem Salatbett aus dem Garten kam als Zwischengang heiß geräucherter Lachs.

Der mediterrane Schweinebraten lag über Nacht in einer Marinade von Olivenöl,
Kräutern aus dem Klostergarten und etwas schwarzen Pfeffer.
Langsam bei 120 Grad für 2 Stunden mit Kartoffeln im Ofen, am Ende erhöhten wir die Temperatur
für 20 Minuten auf 220 Grad, damit Kartoffeln und Fleisch etwas Farbe bekommen.

Das Dessert: Parfait vom Zwetschgenröster und karamellisierten Mandeln.
Wurde 2 Tage vorher zubereitet.
Die Hälfte vom Zwetschgenröster mit geschlagener Sahne, Eischnee
und karamellisierten Mandeln zu einer locker-feinen Masse verarbeiten.
Einfach in mit Frischhaltefolie ausgekleidete Kastenformen füllen und so frieren lassen.
Zum Servieren stürzen, aufschneiden und auf einem Spiegel vom Zwetschgenröster anrichten.
Hübsch mit Minze und Rosenblättern aus dem Klostergarten ein kühler Abschluss
des Menüs an einem heißem Tag.

Es hat mir viel Spaß gemacht und ich freue mich aufs nächste Jahr!

Kloster Beuerberg
Noch bis 07.10.2018 ist das Kloster mit seiner Klostergastronomie geöffnet.

Klosterküche Beuerberg

Einer weitere Ausflugsempfehlung:
Das Ursulinen Kloster Landshut

Zu Sehen gibt es dort die Ausstellung „Zugeneigt“.
Die Klosterküche Landshut sorgt für Ihre Bewirtung.

Wie in Beuerberg, wird dies von Stella Igl und Maxie Denk geführt wird.

 

 

 

 

 

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