Mary und Frederik von Dänemark besuchen München

Kronprinzessin Mary  probiert Gräser
Kronprinzessin Mary probiert Gräser

Vom 19. – 21. Mai 2015 besuchte das dänische Kronprinzenpaar Hamburg und München. Das Motto hieß „Danish Living“, Handelsbeziehungen und die dänische Lebensart sollten in Deutschland gefördert werden.
Am Dienstag Vormittag wurde das Kronprinzenpaar von Hamburgs Bürgermeister begrüßt, Mittwoch ging es nach München, wo ein Empfang und Dinner in der Residenz stattfanden.
Am Donnerstag Morgen stand dann eine Kochshow auf dem Programm, zu der ich eingeladen war.
Vor der Bühne waren einige Stuhlreihen aus der Linie des dänischen Designers Arne Jacobsen reserviert, nach einem offiziellen Teil mit Ansprachen für die Presse wurde die Kronprinzessin Mary begrüßt. Mary kam alleine, denn Kronprinz Frederik war in der Zwischenzeit bei BMW unterwegs.

Dann konnte die Kochshow beginnen: einer der bekanntesten Vertreter der Nordic Cuisine, Thorsten Schmidt und Thorsten Schmidt und Jens Rittmeyer leiteten das Programm.
Und erzählten, wie sie durch Dänemark’s Natur und Wälder streifen, auch im Familienurlaub, und dabei immer neues schmackhafte Unkraut entdecken.
Das meiste ist bis dahin in der Küche unbekannt, so werden die Pflanzen natürlich für Experimente mitgenommen und Fotos gemacht, um sich hinterher mit befreundeten Kollegen auszutauschen.
Natürlich kochen sie auch mit allgemein bekannten Kräutern, ein Teil ist aber tatsächlich sogenanntes Unkraut.

Die Kronprinzessin wurde auf die Bühne eingeladen, gemeinsam wurde mit einem Gemüseschneider ein Apfel in eine dünne, lange Bahn geschnitten und erklärt, wie der hauchdünnen Apfel weiterverarbeitet wird: wie Nudeln in Tagliatelle-Breite schneiden und als Salat mit „Mormor“ aus Sahne, Zitronensaft und Zucker anmachen.
Kinder lieben Obst und Gemüse auf diese Art zubereitet, vor allem wenn sie dabei sein dürfen und die Obst- oder Gemüsenudel so spielerisch wirkt.
Oder den breiten Apelstreifen mit Kräutern und Frischkäse bestreichen, aufrollen und in Scheiben schneiden, eine frische Salatbeilage.

Thorsten Schmidt’s Restaurant befindet sich im dänischen Aarhus, Jens Rittmeyer kocht im Kai3 in Sylt.

Auch waren in der Freiheiz-Halle an diesem Vormittag dänische Touristikverbände, Lebensmittelhersteller und Designer mit einer Auswahl ihrer Produkte, Mode- oder Schmuckkollektionen vertreten.
Prinzessin Mary besuchte jeden Stand und sprach mit den einzelnen Vertretern der Firmen.
Dazu wurden feine Häppchen serviert.

Deutschland ist bereits der wichtigste Handelspartner Dänemark’s, auch reisen die Deutschen gerne nach Dänemark. Aber der deutschen Süden kann hier noch aufholen, wie ich etwa:
Italien und Frankreich sind die Reiseziele, welche mir als erstes einfallen.
Dabei hat Dänemark so viel eigenes zu bieten, an Design, Kleidung und eben auch an skandinavischer Küche. Ich sollte mich endlich auch auf den Weg machen.

Ilse JacobsenErfurtJSPR JensenKnowledgeCottonApparelBosweel Mariager SydesaltOrganic Denmark BC Hospitality GroupHR Skov
Feriepartner DänemarkSüddänische Nordsee

Danish Royal Visit 2015

und elegant beim Apfelschneiden
und hilft elegant beim Apfelschneiden

I.K.H. Mary bei JSP Jenssen
I.K.H. Mary bei JSPR Jenssen

oder bei Erfurt
oder bei Erfurt

Herrenmode
Herrenmode

KnowledgeCottonApparel
KnowledgeCotton Apparel

Pulled Pork von der Schweineschulter mit Ketchup
Pulled Pork von der Schweineschulter mit Ketchup

Käse und Gelee von Früchten
Käse und Gelee von Früchten

Gelierte Buttermilch mit Honig und Vanille
Buttermilch-Pudding mit Honig und Vanille

und das Frühstück: Müsli mich Früchten und Mohn
und das Frühstück: Müsli mich Früchten und Mohn

7 Kommentare

  • Petra
    3 Jahren ago

    Liebe Andrea, lieber Heinz,
    ich bin ja jetzt neugierig geworden, interessiert hat es mich ja schon immer.
    Von München aus zieht es einen wohl automatisch immer nach Italien, und ohne Fress-Führer fahre ich eh nirgends hin. Meist werden die Restaurants etwa 2 Wochen im vor hinein gebucht, ausser es sind tagsüber irgendwelche Veranstaltungen, dann reicht abends auch eine Bar mit Häppchen.
    Das ist in Skandinavien aber wahrscheinlich preislich schwierig, ich kann gelegentlich schon ein paar Bier vertragen….
    Liebe Grüße
    Petra

    • Andrea
      3 Jahren ago

      Hallo Petra,

      eine richtige Bar hatte ich in Daenemark noch nicht gesehen, es gibt aber auch einige Restaurants, wo es keinen Alkohol gibt, also ohne Schankgenehmigung wuerde es bei uns heissen. Dieses Reiseziel war sicherlich auch durch meinen frueheren Wohnsitz im noerdlichen Schleswig-Holstein in meiner Jugendzeit bedingt, da hast Du wohl recht. Dort war auch alles immer etwas teurer als bei uns, der Alkohol natuerlich besonders. Im Sueden wuerde ich ganz sicher auch eher nach Italien oder mal nach Wien fahren.

      Allerdings ist meine Daenemarkzeit schon etwas her, da ich bereits seit 20 Jahren sozusagen im Grenzgebiet von Bayern und Hessen pendele und lebe. Habe dadurch viel Abwechselung vom bayerischen Biergarten bis zur urigen Apfelweinkneipe ist da alles drin, je nach dem wo ich gerade gearbeitet habe und meinen Feierabend verbringe.

      Liebe Gruesse
      Andrea

  • Heinz
    3 Jahren ago

    Hallo Andrea,

    Länderküchen sind für mich sehr spannend und immer Fundgrube für Neues am heimischen Herd. Die Dänische Küche hat, Du schreibst es selbst, wenig außerordentlich Interessantes zu bieten, da durch die regionale Küche Schleswig-Holsteins hinlänglich bekannt. Das Wenige Herausragende aus der regionalen Produktion wird dann verschmäht und exportiert. Dazu gehören Salzwiesenlämmer, deren Fleisch so gut wie gar nicht zu bekommen ist. Ich war auf der Suche nach Salzwiesen-Lamm-Gerichten die mit Queller, süß-sauer eingelegtem Gemüse, Hagebuttenpüree, Holunderblüten, Vogelbeeren oder Sanddorn serviert werden. Bei Fischgerichten sieht es ähnlich aus. Da habe ich bisher vergeblich nach Bakskuld, Varde Lachs, Wattenmeeraustern, und entsprechende Zubereitungen von Salzwasserfischen gesucht. Schweinefleisch und alles was daraus hergestellt wird ist nicht mein Ding und deshalb für mich uninteressant. Auch allzu Süßes wird verschmäht. Ich habe noch nicht aufgegeben und suche bei meinem diesjährigen Aufenthalt in der Nähe von Thyboron (dort gibt es ein Fischauktion-Zentrum) weiter nach spezieller „dänischer Zubereitung“ regionaler Produkte.

    Liebe Grüße
    Heinz

    • Andrea
      3 Jahren ago

      Hallo Heinz,
      da habe ich in Holland schon ein viel schlimmeres Angebot gesehen und auch essen müssen. Salat trocken ohne Dressing, auf Nachfrage gab es nur den einfachen Essig aus der Küche. Zum Menü gehörten grüne Bohnen, die waren einfroren in der Mikrowelle aufgetaut und gegart worden , ohne Salz, Butter oder gar Petersilie, es gab nur das Auftauwasser vom Garen in der Schale unten drin. Na bravo, da bin ich einfach nur noch sprachlos und war wirklich froh für unser Ferienhaus eine „Kochkiste“ mitgenommen zu haben, obwohl kochen nicht geplant war. Da liegen schon zwischen der dänischen und der holländischen Küche wirklich Welten. Und wenn mir die dänische Küche nicht zugesagt hätte, wäre ich sicher auch woanders in den Urlaub gefahren, die Welt ist ja groß und besteht nicht nur aus Dänemark.
      Wer im Urlaub wirklich gut essen will, den würde ich im Dezember nach Nizza schicken, extrem wenig Touris, die Starndlokale und auch einige andere haben deshalb auch zu, doch verhungernt tut man trotzdem nicht. Auf Lokale achten, in denen viele Locals sitzen, jedoch meist erst gegen 20:00 oder auch gern später.
      In der Vorweihnachtszeit sind die Gehsteige fast überall mit rotem Teppich ausgelegt und das Wetter ist relativ mild. Das Essen ein Traum, Austern, frischen Fisch, zartes Rindfleisch, alles war das Herz und der verwöhnte Magen begehrt.
      http://www.sueddeutsche.de/reisefuehrer/nizza/essentrinken
      Also so geballt schlecht wie in Hollands Restaurants habe ich noch nie irgendwo gegessen. Außer der extra angepriesenen „französischen Zwiebelsuppe“ in einem 5 Sterne-Hotel in San Francisco, aber das würde ich eher als blöd gewählt oder bei der Bestellung verhauen bezeichnen, sowas kommt ja auch mal vor. Denn der Rest war wirklich gut.
      Kann Dich aber schon verstehen, Heinz, wenn Du da mit ganz anderen Erwartungen nach Dänemark gereist bist.

      Liebe Grüße
      Andrea

  • Andrea
    3 Jahren ago

    Hallo Heinz,

    ja die roede Poelser (faslch geschrieben, da die Daenen ja noch andere Buchstaben habe) gibt es auch ueberall mit sehr suess eingelgten Gewuerz-Gurkenscheiben.

    Die daenische Kueche ist ja sehr aehnich der deutschen nordische Kueche.
    Alle moeglichen Sorten von eingelegten Heringen, Heringsalate, Bratheringe, Graved Lachs, Lachs und Forelle in Aspik, Krabbensalat usw., usw..
    Ausserdem mag der Daene sehr gern Suesses, Gurken, Dill, Kartoffeln und Schweinefleisch. Weisskohl mit Schweinebauch, Schweinebraten mit Backpflaumen gefuellt, Schweinebraten mit Dillgemuese, gekochtes Rindfleisch mit Kochbirnen, Kartoffelpuffer mit Dillsahne und nicht zu vergessen das legendaere und vielfaeltige Smoerrebroed, Remouladen zu panierten Schollenfilets, dies nur zu den traditionellen daenischen Gerichten, in der moderne Kueche dieses Landes kenne ich mich nicht so aus. Reis als Beilage und Nudelgerichte suchte man jedoch oft vergeblich. Das finde ich jedoch nicht weiter schlimm, da mich immer auf das jeweilige Land einlasse und finde das eher spannend. Es beschwert sich ja auch keiner in Asien, wenn er keine Salzkartoffeln oder Bratkartoffeln auf der Karte findet.

    Verschiedene Frucht-Gruetzen oft mit fluessiger Sahne serviert und suesse Stuecken/Plunder und natuerlich Kaffee gibt es sehr haeufig als Abschluss.

    Also was soll ich sagen, ich mag die daenische Kueche.

    Liebe Gruesse
    Andrea

  • Andrea
    3 Jahren ago

    Hallo Petra,

    ja Dänemark ist ganz sicher eine Reise wert. War dort früher jedes Jahr mindestens einmal, mir gefiel bei den Dänen vor allem diese Entspanntheit und Freundlichkeit untereinander, keiner war gehetzt oder genervt. Die Alten waren anerkannt und geschätzt und die vielen total gut gepflegten alten Autos, ein Traum. Denn die Dänen müssen beim Kauf die gesamte KFZ-Steuer für das Autoleben auf einmal zahlen, da ist ein Autokauf natürlich sehr teuer. So tat jeder gut daran sein Auto zu hegen und zu pflegen. Ob das heute noch so ist, weiß ich natürlich nicht, früher war es auf jeden Fall so geregelt.
    Beim Bäcker oder sonstwo beschwerte sich niemand über lange Warteschlangen, diese „Wartezeit“ wurde für ein angeregtes Schwätzchen untereinander genutzt auch völlig Fremde wurden mit einbezogen. Jeder schien froh darüber zu sein, noch auf die sehr süßen Teilchen warten zu müssen und noch etwas schwatzen zu können. Eine Oma mit einer dicken Zigarre im Mundwinkel beim emsigen Trottoir kehren, auch völlig normal. Es ist überhaupt ein sehr geselliges Völkchen, das gern in großen Runden zusammensitzt und gemeinsam isst und auch trinkt.
    Und natürlich nicht zu vergessen ihre Kreativität, hatte ja schon immer einen Hang zu ungewöhnlicher Kleidung, die es sonst nirgends gab, es sei denn man hat selbst genäht. Da fand ich immer etwas sehr Schönes in edlen Materialien, natürlich auch zu einem entsprechenden Preis. Qualität eben.
    Essen gegangen sind wir dort immer wieder mal, hatten aber in unseren gemieteten Ferienhäusern auch immer voll ausgestattete Küchen. Doch wer will denn im Urlaub schon andauernd einkaufen und kochen müssen. Dort habe ich auch das erste Mal Trinkjoghurts gesehen, die es bei uns lange noch nicht gab. Eine gehobene oder gar Sterneküche hatten sie an den kleinen Orten wo wir waren eigentlich nie. Aber es gab immer auch in dem kleinsten Lokal nichts frisch ausgetütetes, sondern immer frisch Zubereitetes. Ich mag dänisches Essen.
    Wer sich bei einem Dänen beliebt machen will, bringt eine Flasche Jägermeister mit, Alkohol in jeder Art war ein nettes Mitbringsel, da der hochbesteuert war/ist. Ob es den damals in Dänemark nicht zu kaufen gab oder nur zu teuer war, weiß ich nicht. Damals lebte meine Leber noch sehr lange unbelastet und andere Mitreisende haben sich gefreut mein Kontingent für ihre eigenen Biervorräte nutzen zu können. Doch mittlerweile habe ich Geschmack an guten Weinen und hochwertigen Spirituosen gefunden. Bier dagegen mochte ich wohl noch nie so richtig.
    Für Hundebesitzer ist Dänemark auch toll, da man dort die Hunde am Strand frei und ohne Leine laufen lassen durfte. Damals war auch noch wildes Campen erlaubt, wenn man seinen Müll wieder mitnahm, ist ja eine Selbstverständlichkeit.

    Liebe Grüße und allen ein schönes Wochenende
    Andrea

  • Heinz
    3 Jahren ago

    Soviel Gutes hat die dänische Küche eigentlich nicht zu bieten. Nach mehreren Aufenthalten an der Westküste ist mir nur eine Spezialität aufgefallen. Der rote Hot Dog. Gute Restaurants sind Mangelware und wenn vorhanden, dann fast unerschwinglich. Salzwiesen-Lamm gibt es kaum zu kaufen, weil Dänen so etwas selten essen und für frischen Fisch muss man Kilometerweit fahren. In Esbjerg gibt es einen einzigen Fischladen am Hafen.

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