Zart und saftig – Ein Besuch bei Lucki Maurer, Shane McMahone und Jin Hao


(Werbung – unbezahlt) Zuallererst möchte ich mich hier bei Lucki, Shane und Jin dafür bedanken.
Dafür, dass sie sofort vorbehaltlos bei meinem Buchprojekt dabei waren.
Das hat mich sehr geehrt und gefreut, ich danke Euch für die tollen Rezepte, die ihr beigesteuert habt!

Und jedes ist so unterschiedlich, was gut zum Buch passt, denn dort finden sich auch verschiedene Küchen.
Wie auch viele Lieblingsrezepte, familiäres, traditionelles, aber auch neuer Entdecktes,
wie Bossam oder die Steaks in Shiitakerahm.

Mit Ingolf und Julia habe ich alle Lucki, Shane und Jin besucht, das jeweilige Gericht wurde
für’s Foto frisch gekocht und anschließend von uns verspeist.
Für mich war es immer die Premiere zum Probieren.

So fuhren wir zu Lucki nach Rattenberg in Niederbayern.
Wo Hochbetrieb herrschte bei den Vorbereitungen zu einer bevorstehenden Veranstaltungen.
Ich war gespannt, denn für’s Buch gab es Zickleinkeule, ein Gericht deutlich „Jenseits vom Filet“.
Zicklein ist immer super, gibt es halt nur selten. Ist auch etwas Besonderes.
Dazu die griechisch inspirierten Beilagen und wie schön Lucki das Gericht angerichtet hatte,
es übertraf alles meine Vorstellungen.

Einen Besuch bei Ludwig Maurer im Stoi kann ich ausserdem nur empfehlen,
die Reise lohnt sich auf alle Fälle.
Früh reservieren!

Das Schöne ist ja, dass es überall komplett anders ist.
Shane’s Restaurant in München liegt nahe der Isar, beherbergt eine hervorragende Bar
und verfügt im Sommer über eine großzügige, sehr schöne Terrasse.

Shane nahm sich am Vormittag nach seinem täglichen Einkauf Zeit für uns, in Restaurant
und Küche waren wir alleine. Und ich freute mich auf’s „Frühstück“.
Wir suchten einige Varianten an Tellern und Brettchen fürs Foto aus, was bei diesem
sehr gut vorzubereitenden Gericht möglich war.
Das Schweinelendchen sah überall ganz hervorragend aus, und so schmeckt es auch,
ein perfektes Gericht für Gäste.
Die Mayo ist in etwas größerer Menge angegeben, sie passt aber auch zu vielen anderen
Gerichten und kommt schnell weg. Versprochen.

Und wer einen schönen Abend bei einem Überraschungsmenü verbringen möchte ist
in München mit Shane’s Restaurant sehr gut betraten.
natürlich kann man hier Vorlieben äussern und auf Unverträglichkeiten wird Rücksicht genommen.
Shane’s reizende Frau Barbara kümmert sich sehr zuvorkommend um die Gäste.

Ebenfalls in München ist Jin.
Wir kennen uns seit 16 Jahren und haben auch schon einige Male zusammen gekocht.
Jin traf ich auch schon vor dem „Shooting“, was ich recht spannend fand,
denn Jin diktierte mir nach dem Mittagstisch bei einem Glas Rosé Champagner das Rezept.
Dabei drückte er mir eine größere Hand voll getrocknete Chilischoten in die Hand
und meinte, ich sollte es ausprobieren:
eine Art chinesisches Gulasch von der Rinderwade mit viel Chili und,
für meine Begriffe, viel Zucker, was das Gericht aber besonders macht.
Hier wird ein Karamell hergestellt, das am Ende beim starken Einkochen der Soße
den Geschmack und die Überglänzung der Fleischstücke ausmacht.

Für’s Bild kochte uns Jin das Gericht frisch, die Schmorzeit von ca. 1,5 Stunden
vertrieben wir uns mit Wein auf der Terrasse, die Lieferung von Vinaturel war gerade angekommen.
Dann kam das Essen auf den Tisch: wunderbar glänzend, nur leicht scharf und mit noch etwas
Biss im Fleisch, was ich sehr gerne mag.
Sehr gefreut hatte mich, dass das von mir geschriebene Rezept sich mit der originalen
Jin-Zubereitung gedeckt hatte.
Also: nicht mit dem Zucker sparen! Das Karamell macht’s aus.

Ich war erst vorgestern da, immer feinstes chinesisches Essen:
Jin Restaurant/

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