Einkauf bei Cavusoglu
Eigentlich war ich heute Vormittag gar nicht auf Einkaufstour.
Aber als ich bei meiner Fahrt durch die Goethestrasse Ecke Landwehrstrasse einen Parkplatz sah ergriff ich die Gelegenheit. Und ging wie meist ohne Plan zu Cavasoglu.
Erst dachte ich nur an Gemüse, vor allem wollte ich Tomaten für Nudelsoße kaufen.
Aber auf dem Weg zur Kasse kam ich an der Fleischtheke vorbei und war völlig aus dem Häuschen:
In der Theke lagen unter anderem Bullenrippen und ich war ungemein an Bodo‘s Erzählung aus seinem Urlaub in Argentinien erinnert:
Einer Einladung in die Pampas folgend wurde 2 Stunden durch die Landschaft geritten,
bis man auf einer Feier ankam, die sich als Kommunion einer kleinen Dorfbewohnerin herausstellte.
Dort wurde auf einem riesigen Gill ein ganzes Rind, am Rücken auseinandergeschnitten und aufgeklappt, samt der Haut gebraten.
Was vor allem wegen der Größe des Grill‘s und des mitgebratenen Kuhfell’s ungewöhnlich klingt schmeckte ungemein gut, keineswegs verbrannt und alles war butterzart.
Für meine 2 Kilo schwere Bullenrippe würde ein normaler Grill reichen, nur ist ja momentan nicht die Zeit dafür und so werde ich die Hälfte mit den Artischocken, Tomaten und Petersilie im Ofen schmoren.
Aus der anderen Hälfte wird Suppe gekocht.
Aber neben der Bullenrippen lagen noch Kalbsrippen, die meine Mutter sehr gerne isst.
Und ich auch.
Also habe ich davon für ein weiteres Schmorgericht auch noch ein Kilo mitgenommen,
dazu breite Bohnen.
Weiter kamen noch 5 Kilo Zwiebeln, ein stattlicher Bund Petersilie, ein etwas kleinerer Bund Korianderkraut, Frühlingszwiebeln, Bulgur, ein Fladenbrot und 2 Kilo Tomaten mit.
Heute war keine Zeit, also beginne ich Morgen mir der Zubereitung der Rinderrippe und freue mich schon jetzt auf’s Essen.
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Otto

Ich bin Petra Hammerstein, zwischen den Mahlzeiten führe ich unseren Familienbetrieb, das Antiquariat Hans Hammerstein in der Münchener Türkenstrasse. Mein Interesse gilt dem Essen und vom Mut anderer möchte ich erfahren.









