Ein Abend mit Stevan Paul im HUKODI

Heute morgen auf der Dult
Heute morgen auf der Dult

Schon letztes Jahr war Stevan Paul nach Erscheinen seines Buches „Schlaraffenland“ auf Lesereise.
Die Lesung fand im Herbst 2012 in der Buchhandlung Moths statt, nur war ich irgendwie mit der Auer Dult beschäftigt und hier ist es so, dass ich in der Dultzeit nicht gerne abends etwas plane.

Nun bauen wir aber schon wieder auf und ich dachte, das passt gut, das HUKODI ist nicht weit vom Maria-Hilf-Platz entfernt.

Hat nur nichts geholfen das Planen, am Mittwoch lag viel Post zur Bearbeitung im Laden, dazwischen ging es zum Nordfriedhof die Gräber mit Tag- und Nachtschatten bepflanzen. Und Bärlauch sammeln.
Beim Heben zweier Gießkannen für’s Eingießen habe ich mir einen Muskelfaserriss zugezogen und bin im nachhinein erstaunt, dass ich noch auf Stevan’s Lesung gehumpelt bin.
Wo es so nett war, dass die schmerzende Wade schnell vergessen war.

Vom HUKODI habe ich oft schon gelesen und wollte schon lange hin, so hat es sich perfekt ergeben.
Stevan las 3 schöne Geschichten aus seinem Buch, dazwischen immer eine Pause für das passende Gericht.
Gekocht nach Stevan’s Rezept hat Sebastian Dickhaut ,, wobei hier Freunde und Famile zusammenhelfen, in der Küche, beim Servieren und am Ausschank.

Die drei Gänge zur Geschichte:

Gebratene Jakobsmuschel mit Alge, Wasabi und viel grüne Kräuter
In Rotwein geschmorte Ochsenbacke mit Polenta
Milchreis mit indonesischem Wunderzucker und Fruchtsosse

Wobei ich bei Rotweinsosse und Vor allem beim Milchreis viel dazugelernt habe, vor allem Inès hat mir zum Milchreis einiges erklärt, was ich demnächst umsetzten will.
Stevan gibt Kirschsaft in die Ochsenbackensoße, was eine fruchtig-säuerliche Note gibt nur weiß man nicht woher sie kommt.
Die Rezepte sind seinen Geschichten im Buch beigefügt.

Zu Trinken gab es Giesinger Erhellung auch vorher noch nie probiert. Sehr gut, wie der Zweigelt auch. Schön auch das Treffen einiger Münchner Foodblogger- Kolleginnen und Kollegen.
Nett war es, das Auto blieb stehen, heimgekommen bin ich mit U-Bahn und Bus.
Wo ein freundlicher Busfahrer auf mich arg Humpelnde an der Station gewartet hat und noch die Diagnose gestellt hat, die sich am nächsten Tag bestätigte.

Inzwischen geht’s schon wieder einigermaßen, morgen fängt die Dult an.

 

  • HUKODI

     

  • rettet das mittagessen
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    Stevan Paul
    Stevan Paul
    Untergiesinger Erhellung
    Untergiesinger Erhellung
    Jakobsmuschel mit Kräutersalat
    Jakobsmuschel mit Kräutersalat

    Rinderbäckchen in der Reine
    Rinderbäckchen in der Reine

    Die Soße
    Die Soße

    Hier aufgeschnitten mit Polenta
    Hier aufgeschnitten mit Polenta

    Und Milchreis zum Dessert
    Und Milchreis zum Dessert

    4 Kommentare

    • bushcook
      7 Jahren ago

      Wie schön, daß Du schon den ersten Bericht veröffentlicht hast. Blöd, mit Deinem Waderl – ich wünsche Dir eine schnelle und gute Besserung. Freue mich auf Montag auf der Dult.

      • petra hammerstein
        7 Jahren ago

        Danke.. Wollte ich eigentlich schon gestern machen, aber die Wade, ist unangenehm bis heute. Bis zur Dult am Montag, liebe Grüße
        Petra

        • 7 Jahren ago

          Waden? Aber das waren doch Backen! Die Waden sind fürs Gula… Oh. Pardon. Gute Besserung. Und vielen Dank für die vielen guten Worte. Und Du hast Dich sogar getraut, den Milchreis zu zeigen.

          Die Vorspeise und das Dessert waren übrigens eher aus dem eigenen Fundus angeregt von Stevans Rezepten. Der Milchreis (mit Kokosmilch und aus dem Ofen) steht hier: https://www.kuechengoetter.de/rezepte/verschiedenes/Ofenmilchreis-mit-Nektarinen-18513.html Dazu gab es indonesisdhen Palmzucker vermischt mit Wunderwürz süß und Himbeerwein nach hier https://www.kuechengoetter.de/rezepte/verschiedenes/Himbeerwein-1267099.html mit noch 250 g Himbeeren im Ansatz.

          • Petra
            7 Jahren ago

            Danke für die Besserungswünsche, Gulasch wär mir auch lieber gewesen als meine Waden…
            ja, schön ist das Bild nicht, war ja auch schon dunkel, aber durfte nicht fehlen, war sehr gut und aufschlussreich.
            Rezept wird probiert, Inez hat mir noch einiges zur Konsistenz erklärt. Liebe Grüße und vielleicht auf der Dult
            Petra

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