Sauere Semmelknödel

Im Gegensatz zu Kartoffelknödeln gelingen mir Semmelknödel immer blind. So war es ein Zufall, dass ich gestern auf die Mengen geachtet habe. Es lag wohl daran, dass die Tüte mit dem Knödelbrot noch genau halbvoll war und ich so 500 Gramm in der Schüssel hatte.

Ich mache immer ein paar Knödel mehr, denn man kann sie immer für ein Gröstl gebrauchen.
Dieses Mal hatte ich aber saure Knödel im Kopf, eigentlich ein Biergartenessen, weil wirklich dazu passt ausser Bier nichts. Nachmittags schmecken sie aber auch ohne Bier, als Brotzeit.
Zubereitet sind sie schnell:
die Knödel sollten am besten einen Tag alt sein, aber nicht antrocknen und dadurch außen fest werden. Ich habe sie locker in Alufolie geschlagen und über Nacht in den Kühlschrank gelegt (in Frischhaltefolie werden sie vielleicht matschig).

Knödel in 1 cm dicke Scheiben schneiden, Zwiebel etwas dünner in Ringe, beides auf einer Platte verteilen und mit mit Essig/Öl Dressing übergießen. Wer mag, kann etwas Kernöl darüber geben.

Einen Kommentar abgeben

ähnliche Einträge

%d Bloggern gefällt das: