Unterwegs in London – Borrough Market – Chinatown – Wessley House

(Werbung – unbezahlt) Sea Urchin… Seeigel und Austern treiben mich nach der Ankunft
in London oft auf den Borough Market.
Drei verschiedene Stände dort bieten verschiedene Austern und Seeigel an,
ich probiere mich gerne durch, auch gerne an zwei verschiedenen Tagen.
Falls ich nicht Mittagessen gehen möchte ist der Borough Market immer eine praktische Anlaufstelle.
Nudelpfannen und oder Burger lasse ich aus, es gibt an den Ständen soviel
Interessantes, das neben Austern und Seeigeln werden kann, wie der Ziegenstand
von Gourmet Goats, oder die Pies von Ginger Pig.
Gut, wer zu zweit unterwegs ist, Portionen teilen macht hier Spaß.

Der Küchenladen am Eingang von der Underground Station London Bridge ist sehr empfehlenswert,
dort gibt es von wirklich nützlichen Gegenständen (wie Ravioliausstecher, Messer oder Spritzbeutel) auch tolles Töpfe und Geschirr.
Und seitlich aussen liegt der impressive Käseladen Neal’s Yard Dairy.

Weiter ging es nach Soho.
Was noch immer großartig ist, wobei es sich in den letzten 30 Jahren enorm verändert hat.
Wie wohl aber jeder zentral gelegene Teil einer Innenstadt, der ehemals nicht so salonfähig war.
Ich habe Soho seiner Vielfalt und Chinatown seiner Lokale und Lebhaftigkeit wegen
immer sehr gemocht.
Hier ist Dank der Chinesen einiges unverändert, wie der Imbiss mit den Spiessen,

Die asiatische Küche hat aber schon lange eine moderne Entwicklung erfahren,
etwa das Duck & Rice, Yauatcha und das Hakkasan, um nur einige Beispiele zu nennen.

Imbisslokale wie das Hot Salt Beef sind auch einen Besuch wert, dort war zwar die gepökelte Rinderzunge aus, aber ich war auch mit meinem Salted Beef Roggenbrot-Sandwich glücklich.
Macht übrigens sehr satt.

Mein Lieblingszeitschriftenladen hat zugemacht, um die Ecke aber befindet sich eine Filiale.
Auch Institutionen wie Ronnie Scott’s leben weiter, immer für einen Abstecher
auf einen Cocktail gut.

Weitere Empfehlungen in der Nähe: Duck Soup, Kiln, Barrafina, Temper und Sabor.

In London besuche ich immer gerne historische Privathäuser historischer Persönlichkeiten.
Eigentlich immer geplant, hier durch Zufall am Vorbeigehen: John Wesley’s House.
Im Haus des Erweckungspredigers und Begründers der methodistischen Bewegung wurde jeder freundlich begrüßt an einer Art „Tag der offenen Tür“ und die das Haus auch normalerweise betreuenden Personen waren historisch verkleidet.
Da auch Kinder erwartet wurden saßen überall Teddybären, die normal nicht auf den Tischen und Stühlen rumsitzen, wie mir erklärt wurde.

In der Küche im Keller empfing eine ebenfalls historisch gekleidete Köchin, sie hatte ein speziell gewürztes Brot und Rosenwasserkekse gebacken, wie es in Wesley’s Zeit der Mode entsprach: kräftiges Rosenaroma und auch beim Brot war nicht mit Gewürz gespart worden.
Ich durfte im Kochbuch blättern und Fotos machen, was in der Küche seltsamerweise verboten ist, im Rest des Hauses und in der Kirche aber nicht.

John Wesley liegt hier auch begraben und auf der anderen Strassenseite ist ein kleiner, hübscher Friedhof.

Weiter Schlösser und Sehenswürdigkeiten, nicht nur in London findet man beim National Trust.

Am Abend habe ich vor dem Grillen im Garten noch einen Abstecher im benachbarten Pub gemacht und auf dem Heimweg noch ein Bier gekauft.
Brixton Brewery, Electric I.P.A.

Der komplette Aufenthalt war nicht gesponsert und von privater Natur.

 

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