Wirsingwickerl aus dem Ofen

An sich eher winterlich
An sich eher winterlich

Aber Wirsing gibt es das ganze Jahr über. Und die Wickerl schmecken auch im Sommer, denn am Mai gibt es auf dem Bauernmarkt Sommerwirsing.
Er unterscheidet sich schon in seiner Form vom Herbst- Winterwirsing,
der Kopf ist lockerer, die Blätter zarter und heller.
Auch sind sie nicht so dicht gekraust, Sommerwirsing schmeckt leichter und nicht so kräftig nach Kohl.
Etwas milder passt er so gut zu Schweinefleisch, Rindfleisch schmeckt meiner Meinung nach besser zum kräftigen Winterwirsing.

Die Soße habe ich nicht gebunden, so bleibt das Gericht leichter und die Kartoffeln schmecken einfach mit der Gabel in der Soße zerdrückt.

Semmeln, Zwiebeln, Milch, Salz und Pfeffer
Semmeln, Zwiebeln, Milch, Salz und Pfeffer

Fleisch und Eier untermischen
Fleisch und Eier untermischen

Strunk glattschneiden
Strunk glattschneiden

Sommerwirsing blanchieren
Sommerwirsing blanchieren

Blätter füllen
Blätter füllen

und mit flüssiger Butter begießen
und mit flüssiger Butter begießen

Rezept

Rezept für vier Personen

Wirsingwickerl aus dem Ofen

  • 9 große Wirsingblätter
  • 500 Gramm Schweinehack
  • 2 kleingeschnittene Semmeln
  • 2 Zwiebeln
  • 1 kleiner Bund Petersilie kleingeschnitten
  • 8 Kartoffeln vorwiegend festkochend
  • 0,2 l Milch
  • 2 Eier
  • 1/2 l Brühe
  • 1/2 Becher süße Sahne
  • 2 EL neutrales Öl
  • 30 Gramm Butter
  • Salz
  • Pfeffer
 
  1. Milch erhitzen und in einer Schüssel über die Semmeln gießen
  2. Zwiebeln kleinschneiden, in 1 EL glasig schwitzen und zu den Semmeln geben
  3. Alles locker vermischen und etwas abkühlen lassen
  4. Eier und Petersilie zugeben, salzen, pfeffern und zu einem Teig verarbeiten. Ziehen lassen
  5. Den Strunk der Wirsingblätter glattschneiden
  6. Wirsingblätter einige Minuten in kochendem Wasser blanchieren
  7. Abgießen und die Blätter in eiskaltem Wasser abschrecken
  8. Rohr auf 160° vorheizen
  9. Bräter mit Öl auspinseln
  10. Kartoffeln schälen, gegebenfalls waschen und halbieren
  11. Brühe und Butter seperat erhitzen
  12. Wirsingblätter flach auslegen, mit ja ca. 2 EL Fleischteig füllen und zusammenrollen
  13. Die Wickerl in den Bräter legen, heiße Brühe aufgießen und die Kartoffeln rundum dazu legen
  14. Alles mit der Butter begießen und ins Rohr schieben
  15. Nach 20 Minuten nachsehen, werden die Wickerl zu braun mit Backpapier abdecken
  16. Nach insgesamt 80 Minuten das Papier abnehmen, Sahne zugießen und auf 200 Grad drehen
  17. Ca. 10 Minuten leicht bräunen, dann servieren

7 Kommentare

  • peter
    3 Jahren ago

    HI hi,

    super Rezept für sehr schmackhafte praktische Zubereitung und alles funktioniert, danke,

    aus Warschau mit Grüßen von der Weichsel

    HS.

    • Petra
      3 Jahren ago

      Freut mich, dass das Rezept gut funktioniert! Danke! Liebe Grüße Petra

  • Andrea
    3 Jahren ago

    Hallo,

    man kann auch arbeiten und abends kochen, am spaeten Abend und auch zwischendurch bloggen. Wieso soll man da nicht auch noch ein Antiquariat fuehren koennen?

    Da gibt es also nichts zu aktualisieren, ausser vielleicht die Einstellung einiger Mitmenschen.

    Mit freundlichem Gruss
    Andrea
    seit 19 Jahren selbststaendige Handwerksmeisterin mit weit ueber 5-Tage-Woche und 40 Stundenwoche, es geht alles und mit viel Spass und Liebe
    2-fache Stiefmutter nun jedoch a.D.
    und so weiter

    • Petra
      3 Jahren ago

      Liebe Andrea,
      danke! Und stimmt, ich weiß ja, Du kennst Dich aus…..
      Liebe Grüße
      Petra

  • Erbse
    3 Jahren ago

    Bitte homepage updaten – führen des Antiquariats – stimmt wohl nicht mehr!

    • Petra
      3 Jahren ago

      Weshalb? Sitze täglich und auch jetzt im Antiquariat….

  • Andrea
    3 Jahren ago

    Hallo Petra,

    das ist ja ein super Rezept, mag Rezepte die man gut vorbereitet nur noch in den Ofen schieben muss und wo die Beilagen auch gleich mit dabei sind. Und im Sud gegarte Kartoffeln sind immer sehr lecker.

    Bin sozusagen ein temperaturabhaengiger saisonaler Typ und koche auch danach, so waere mir jetzt Kohl ausser als Krautsalat nicht so wirklich in den Sinn gekommen.

    Heute gibt es bei uns Nudelsalat, den habe ich wirklich schon jahrelang nicht mehr gemacht.
    Im letzten Sommer gab es Gigantes-Bohnen-Salat mit roter Paprika, Limettenoel, viel Petersilie mit und ohne Thunfisch, je nach dem. War mal beim Italiener auf einem Vorspeisenteller, so entstand das Rezept beim Essen sofort in meinem Kopf. Im Sommer davor gab es einen Kichererbsensalat aus einem orientalischen Kochbuch von GU, glaube ich.

    Liebe Gruesse
    Andrea

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